Agnès Arp und Élisa Goudin-Steinmann zeigen in Form von lebensgeschichtlichen Interviews mit ehemaligen DDR-Bürger*innen, wie die DDR als Gesellschaft im Leben der Ostdeutschen nachwirkt. Im Kontext von Entwertung, Wiederaneignung und Aufwertung werden so vielfältige Sichtweisen auf ostdeutsche Wirklichkeiten möglich.
Die französischen Historikerinnen Agnès Arp und Élisa Goudin-Steinmann gehen der Frage nach, wie die DDR als Gesellschaft im Leben der Ostdeutschen bis heute nachwirkt. Die von ihnen mit ehemaligen DDR-Bürger*innen geführten lebensgeschichtlichen Interviews lassen Nähe und Unmittelbarkeit, Zwischentöne und Differenzierungen zu - jenseits der einseitigen öffentlichen Wahrnehmung unter dem Stichwort »Leben in der Diktatur«. Nachdem die Schilderungen von Entwertung, Wiederaneignung und Aufwertung ostdeutscher Lebenswege bereits in Frankreich auf positive Resonanz stießen, eröffnet sich nun auch einer west- wie ostdeutschen Leserschaft eine vielfältige Sicht auf wichtige Themen wie Bildungschancen, Geschlechterverhältnisse, Umgang mit Kunst und Kultur oder Möglichkeiten politischer Teilhabe und deren Deutung im vereinigten Deutschland.
»Seit dreißig Jahren wird die Geschichte der DDR hauptsächlich von westdeutschen Historikern erzählt. Sie sagen den Ostdeutschen, was sie erlebt haben. [...] Agnès Arp und Elisa Goudin-Steinmann, haben jetzt ein Buch vorgelegt, das das große Narrativ der Deutschen in der DDR sein könnte.« (Sonia Combe, Das Blättchen. Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft, 25/2020) Neuer Blick auf ostdeutsche Lebenswege Französische Perspektive auf die »DDR nach der DDR« Aufschlussreich für aktuelle Diskussionen
Autorentext
Elisa Goudin-Steinmann ist seit 2003 Dozentin für zeitgenössische Geschichte und deutsche Studien an der Sorbonne-Nouvelle - Paris 3. Sie ist Mitherausgeberin des Blogs »Blicke auf die DDR und die neuen Bundesländer«.
Inhalt
Abkurzungen Einleitung Entwertung(en) Die Trauer um den dritten Weg Ungerechte Urteile Zweimal Opfer? Arbeitslosigkeit als neuer sozialer Tatbestand Biografische Bruche und Korrekturen Orientierungsverlust Die Veränderungen im Kunstbereich Vertrauensverlust Wiederaneignung(en) Das Gefuhl eines kollektiven »Wir« Der Antifaschismus Die Frage der Freiheit Die Wut uber vorschnelle Urteile »Deutschland hat die Mauer durch eine gesellschaftliche Kluft ersetzt« Das Wahlverhalten Das kunstlerische Erbe der DDR Aufwertung(en) Dafur oder dagegen Die deutsche Identität: Nach dem Untergang Ein alternatives Gesellschaftsmodell Erziehung Die Rolle des Staates im Kulturbereich Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit Die Heimat Die DDR als Erbe Entteufelung? Die DDR im Spiegel der wissenschaftlichen Forschung Das Paradigma des Totalitarismus Alltagsgeschichte und Nachdenken uber den »Eigen-Sinn« Die »Diktatur der Grenzen« Festhalten an Vorurteilen und Öffnungsversuche Seit 2015: Ein neuer Blick? Schlussbemerkung Anhang Biografische Interviews Die lebensgeschichtlichen Interviews Biografien der interviewten Personen Chronologie 19612022 Literatur
Die französischen Historikerinnen Agnès Arp und Élisa Goudin-Steinmann gehen der Frage nach, wie die DDR als Gesellschaft im Leben der Ostdeutschen bis heute nachwirkt. Die von ihnen mit ehemaligen DDR-Bürger*innen geführten lebensgeschichtlichen Interviews lassen Nähe und Unmittelbarkeit, Zwischentöne und Differenzierungen zu - jenseits der einseitigen öffentlichen Wahrnehmung unter dem Stichwort »Leben in der Diktatur«. Nachdem die Schilderungen von Entwertung, Wiederaneignung und Aufwertung ostdeutscher Lebenswege bereits in Frankreich auf positive Resonanz stießen, eröffnet sich nun auch einer west- wie ostdeutschen Leserschaft eine vielfältige Sicht auf wichtige Themen wie Bildungschancen, Geschlechterverhältnisse, Umgang mit Kunst und Kultur oder Möglichkeiten politischer Teilhabe und deren Deutung im vereinigten Deutschland.
»Seit dreißig Jahren wird die Geschichte der DDR hauptsächlich von westdeutschen Historikern erzählt. Sie sagen den Ostdeutschen, was sie erlebt haben. [...] Agnès Arp und Elisa Goudin-Steinmann, haben jetzt ein Buch vorgelegt, das das große Narrativ der Deutschen in der DDR sein könnte.« (Sonia Combe, Das Blättchen. Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft, 25/2020) Neuer Blick auf ostdeutsche Lebenswege Französische Perspektive auf die »DDR nach der DDR« Aufschlussreich für aktuelle Diskussionen
Autorentext
Elisa Goudin-Steinmann ist seit 2003 Dozentin für zeitgenössische Geschichte und deutsche Studien an der Sorbonne-Nouvelle - Paris 3. Sie ist Mitherausgeberin des Blogs »Blicke auf die DDR und die neuen Bundesländer«.
Inhalt
Abkurzungen Einleitung Entwertung(en) Die Trauer um den dritten Weg Ungerechte Urteile Zweimal Opfer? Arbeitslosigkeit als neuer sozialer Tatbestand Biografische Bruche und Korrekturen Orientierungsverlust Die Veränderungen im Kunstbereich Vertrauensverlust Wiederaneignung(en) Das Gefuhl eines kollektiven »Wir« Der Antifaschismus Die Frage der Freiheit Die Wut uber vorschnelle Urteile »Deutschland hat die Mauer durch eine gesellschaftliche Kluft ersetzt« Das Wahlverhalten Das kunstlerische Erbe der DDR Aufwertung(en) Dafur oder dagegen Die deutsche Identität: Nach dem Untergang Ein alternatives Gesellschaftsmodell Erziehung Die Rolle des Staates im Kulturbereich Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit Die Heimat Die DDR als Erbe Entteufelung? Die DDR im Spiegel der wissenschaftlichen Forschung Das Paradigma des Totalitarismus Alltagsgeschichte und Nachdenken uber den »Eigen-Sinn« Die »Diktatur der Grenzen« Festhalten an Vorurteilen und Öffnungsversuche Seit 2015: Ein neuer Blick? Schlussbemerkung Anhang Biografische Interviews Die lebensgeschichtlichen Interviews Biografien der interviewten Personen Chronologie 19612022 Literatur
Titel
Die DDR nach der DDR
Untertitel
Ostdeutsche Lebenserzählungen
Übersetzer
EAN
9783837978575
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
01.08.2022
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
5.15 MB
Anzahl Seiten
318
Auflage
1. Aufl. 2022
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.