Scham taucht auf, wenn Normen übertreten werden. Es ist ein mächtiges, ein schmerzhaftes Gefühl. Ein Gefühl, das als sozialer oder politischer Affekt schlechthin gilt und gleichzeitig aus eurozentristischer Perspektive insbesondere bei Geschlechterverhältnissen dem Globalen Süden zugeordnet wird. Aber wie genau funktioniert Scham im Zusammenhang mit Geschlechternormen in einem postkolonialen Kontext wie Indien? Bei der Suche nach Antworten auf diese Frage wird die Verkörperlichung von Scham als Verknüpfung von kolonisierten und kolonisierenden Geschlechterdiskursen deutlich.

Autorentext
Archana Krishnamurthy, Universität Marburg

Zusammenfassung
Scham taucht auf, wenn Normen ubertreten werden. Es ist ein machtiges, ein schmerzhaftes Gefuhl. Ein Gefuhl, das als sozialer oder politischer Affekt schlechthin gilt und gleichzeitig aus eurozentristischer Perspektive insbesondere bei Geschlechterverhaltnissen dem Globalen Suden zugeordnet wird. Aber wie genau funktioniert Scham im Zusammenhang mit Geschlechternormen in einem postkolonialen Kontext wie Indien? Bei der Suche nach Antworten auf diese Frage wird die Verkorperlichung von Scham als Verknupfung von kolonisierten und kolonisierenden Geschlechterdiskursen deutlich.
Titel
Scham Macht Geschlecht
Untertitel
Körperdialoge in Südindien
EAN
9783847410959
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
04.12.2017
Digitaler Kopierschutz
frei
Anzahl Seiten
277
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