Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,1, Universitt Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden drei Erzhlungen (Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit, Mora: Alle Tage, von Dffel: Houwelandt) untersucht, die jeweils die Biographie eines Charakters oder der verschiedenen Charaktere, von denen sie handeln, beleuchten und damit zwangslufig zeitlich verankert sind. Dem Erzhlen des linearen, zeitlich abgeschlossenen Menschenlebens als Kontext haftet eine Zeitdualitt an, wie sie auch fr andere Erzhlungen gilt: so ist die Lebenszeit als erzhlte Zeit (Zeit der Geschichte) (GENETTE 2010: 17) klar umrissen, insofern die ueren Grenzen von Anfang und Ende der Geschichte sich von selbst ergeben und eine lineare Zeitfolge von beispielsweise Geburt bis Tod der Erzhlung zu Grunde liegt. Andererseits bietet die Erzhlzeit (Zeit der Erzhlung) (ibid.) die Mglichkeit, in der Narration durch unterschiedliche Verfahren von der erzhlten Zeit abzuweichen, sei dies durch Vernderung der zeitlichen Abfolge/Ordnung, der Dauer von Ereignissen oder durch andere Verfahren. Wie sich diese Zeitdualitt in der Erzhlung darstellt und urbar machen lsst, wird in dieser Arbeit untersucht.

Titel
Schreiben mit und über Zeit in der Literatur des 20./21. Jahrhunderts
EAN
9783656175797
ISBN
978-3-656-17579-7
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
23.04.2012
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.74 MB
Anzahl Seiten
62
Jahr
2012
Untertitel
Deutsch