Was man heute als Jiddisch bezeichnet, ist die Sprache der Juden Osteuropas. Seit dem von Moses Mendelssohn initiierten Aufbruch aus dem Ghetto sprechen die in Deutschland lebenden Juden Deutsch im Geschäftsverkehr ebenso wie zu Hause. Das Jiddische hatte Einfluss auf die Umwelt, in der es gesprochen wurde. Die jüdischen Gemeinschaften waren Bestandteil dieser Umwelt und prägten sie mit. Das hier beschriebene Idiom, das Jiddische im Berliner Jargon, ist allen Berlinern geläufig; sprachliche Querverbindungen lassen sich aus Kenntnissen des Hebräischen herstellen. Mit Augenzwinkern erklärt Andreas Nachama aus dem Alltag bekannte Begriffe und ihre Herkunft. Die Wortgeschichten sind nicht nur zum Schmunzeln, sondern überraschen oft mit ihrer Erklärung. Historische Einsprengsel vermitteln zusätzlich Einblicke in das Alltagsleben der Juden in Berlin.

Inhalt
Einleitung 7 1. Versuch: Sprachgeschichtliche Anmerkungen 14 2. Versuch: Hebraismen 22 3. Versuch: Jiddisch im Berliner Jargon von A bis Z 34 Anmerkungen 67
Titel
Jiddisch im Berliner Jargon
EAN
9783955521905
ISBN
978-3-95552-190-5
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
29.05.2013
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.99 MB
Anzahl Seiten
72
Jahr
2013
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv