Der Band arbeitet die fotografische Repräsentation von Behinderung historisch auf und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zu einer Theorie der sozio-medialen Konstruktion von Behinderung.

Die fotografische Repräsentation von Behinderung ist so alt wie die Fotografie selbst. Sie ist zudem daran beteiligt, dass »Behinderung« als Gegenentwurf zu dem gilt, was diskursiv als »Normalität« hergestellt wird.Um die Frage nach den Blickregimes, der Medialität und der (seriellen) Produktion von Behinderung im fotografischen Dispositiv beantworten zu können, verknüpft Anna Grebe anhand der Analyse eines ab 1880 geführten und ca. 50.000 Aufnahmen umfassenden Fotoarchivs die neuesten Erkenntnisse der Disability Studies mit den Grundlagen der Visual Culture und leistet so einen Beitrag zu einer Theorie der sozio-medialen Konstruktion von Behinderung.

Autorentext
Anna Grebe (Dr. phil.) lebt und arbeitet in Berlin. Die Medienwissenschaftlerin promovierte an der Universität Konstanz und forscht und lehrt seitdem u.a. in Linz und Wien (Österreich) sowie in Valparaíso (Chile).
Titel
Fotografische Normalisierung
Untertitel
Zur sozio-medialen Konstruktion von Behinderung am Beispiel des Fotoarchivs der Stiftung Liebenau
EAN
9783839434949
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
15.09.2016
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
8.59 MB
Anzahl Seiten
262
Lesemotiv