"Eines jener seltenen Bücher, die beide Seiten - Ost wie West - mit derselben Aufmerksamkeit betrachten und dabei ohne Vorurteile und Klischees auskommen. Es beeindruckt durch unbestechliche realistische Genaugkeit und Detailfülle. Ein Buch, in dem man mit gesteigerter Wahrnehmung hört und sieht, schmeckt und riecht."[Quelle: Tomas GärtnerDresdner Neueste Nachrichten]"Über 20 Jahre nach dem Mauerfall berühren die präzisen Beobachtungen aus der Innensicht der ost- und westdeutschen Befindlichkeiten enorm; Neid und verschwiegene Sehnsüchte auf der einen, Schuldgefühle und unausgesprochene Vorwürfe auf der anderen, gefasst in eine großartige, schlichte Sprache."[Quelle: Brigitte Schmitz-KunkelKölnische Rundschau]"Anne Dorn hat mit dieser subjektiven Geschichte die gesellschaftliche Atmosphäre gekonnt eingefangen und Probleme auf den Punkt gebracht, die auch heute noch nicht aus der Welt sind."[Quelle: ekz. Bibliotheksdienst]
Autorentext
Geboren 1925 in Wachau bei Dresden. Lebt seit 1969 als freie Schriftstellerin in Köln. Aufenthalte in New York, Paris, Amsterdam, Budapest, Rom, Moskau, Warschau und Krakau. Veröffentlichungen: "hüben und drüben", Roman, mit einem Vorwort von Lew Kopelew, Leipzig 1991. "Geschichten aus tausendundzwei Jahren", Roman, Leipzig 1992. "rübergemacht", Schauspiel, 1992. "Damals als die Sonne schien", Novelle, 1996.
Zahlreiche Erzählungen und Gedichte in literarischen Zeitschriften und Anthologien seit 1967. Hörspiele, Hörfunkfeatures, seit 1965. Multimediaprojekte mit Luc Ferrari, Paris und Hingstmartin, Köln 1970-1975. Spielfilme für das Fernsehen in eigener Regie, 1973-1978. "Siehdichum", Roman, 2006 und "Spiegelungen", Roman, 2010 erschienen im Dittrich Verlag.