Daten sind der Stoff, der Technologiekonzerne reicher macht und Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide noch ärmer. Daten sind die Währung, mit der für digitale Dienstleistungen oder Zugang zu Information bezahlt wird. Selbst Personen, die den Großteil ihres Lebens offline verbringen, sind von den Mechanismen und Effekten dieser Ökonomien direkt betroffen. Angesichts von oft unsichtbaren Kontrolleingriffen durch Unternehmen und massiver wirtschaftlicher Unwucht ist es längst nicht mehr ausreichend, Datenschutz als rein individuelles Abwehrrecht zu verstehen. Die Politikwissenschafterin Barbara Prainsack liefert eine Gebrauchsanweisung für eine bessere digitale Welt und setzt dabei auf ein umfassendes Konzept von Solidarität: Daten müssen endlich gerecht geteilt und vor allem verantwortungsvoll genutzt werden, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und Missbrauch zu verhindern. Es braucht dringend Mechanismen und rechtliche Regulierung, die Transparenz, Teilhabe und Fairness sichern, bevor die Kontrolle über die schöne neue Datenwelt ein für alle Mal entgleitet.
Autorentext
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Barbara Prainsack ist Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse an der Universität Wien. Davor war sie Professorin am Department of Global Health & Social Medicine des King's College in London. Sie war Fellow des Wissenschaftskolleg zu Berlin und hat mehrere Sachbücher zu Fragen der Bioethik, zum Grundeinkommen sowie zur Zukunft der Arbeit veröffentlicht.
Titel
Datenschlussverkauf
Untertitel
Solidarität in der digitalen Welt
Autor
EAN
9783803144386
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
12.03.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.34 MB
Anzahl Seiten
144
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