Kommunikationsverhalten im Alter
Autorentext
Barbara Schulze hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaften sowie Germanistik und Kunstgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Projektmanagerin beim Europäischen Zentrum für Medienkompetenz GmbH (ecmc) in Marl.
Klappentext
Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wird in den nächsten Jahren immer stärker anwachsen. Eine Beschäftigung mit 'Kommunikation im Alter' stellt insofern ein gesellschaftlich relevantes Thema dar. Vor allem die Kommunikationsangebote der (neuen) Medien durchdringen auch private Lebensbereiche und erhalten eine wachsende Funktion in der (Frei-)Zeitgestaltung. Die Zuwendung zu Medien stellt jedoch nur einen Teilbereich alltäglicher Kommunikationen dar. In welchem Ausmaß sich ein älterer Mensch eher Primär- oder Sekundärkommunikationen zuwendet, hängt zu einem wesentlichen Teil mit seiner Biographie und Persönlichkeit zusammen.
Inhalt
1. Einleitung.- 2. Soziologischer Problemaufriß zu Bedingungen und Dimensionen des Phänomens Alter(n).- 2.1 Begriffsdiskussion: Allgemeine Bemerkungen zu den Begriffen Alter und, Altern.- 2.2 Altersbilder im gesellschafthchen Wandel: Historische Betrachtungen.- 2.3 Zur Altersstruktur der Bundesrepublik Deutschland.- 2.4 Bemerkungen zu Veränderungen im Bereich der Sozialkontakte im Alter.- 2.5 Zeit und Freizeit im Alter.- 3. Theorien des Alter(n)s: Soziologische und (sozial-) psychologische Erkenntnisse der gerontologischen Forschung im Überblick.- 3.1 Zur Entstehung des Defizitmodells geistiger Entwicklung.- 3.2 Sozialpsychologisch orientierte Altemstheorien.- 4. Perspektiven bisheriger kommunikationswissenschaftlicher Rezipientenforschung zur Kommunikation im Alter.- 4.1 Rezipientenforschung: Versuch einer kommunikationswissenschaftlichen Einordnung.- 4.2 Traditionen der Publikums- und WirkungsforschungRubriziemngsversuche.- 4.3 Kommimikation im Alter: Sammlung und Kritik des Forschungsstandes anhand ausgewählter Studien.- 5. Kommunikation im Alter: Zur kommunikationswissenschaftlichen (Re-) Positionierung des Konzeptes Kommunikation und Persönlichkeit.- 5.1 Zur Relevanz persönlichkeits-orientierter Kommunikationsforschung.- 5.2 Rekurs: Die Erforschung von Persönlichkeitsmerkmalen in der (Massen-) Kommunikationsforschung.- 5.3 Kommunikation und Interaktion: Eine differenzierte Betrachtung.- 5.4 Kommunikation und Persönlichkeit: Eine differenzierte Betrachtung.- 5.5 Persönlichkeitsdeterminanten.- 6. Das Beziehungsgeflecht von primärer und sekundärer Kommunikation als Grundlage künftiger Forschung zur Kommunikation im Alter: Theoretische Prämissen und forschungspraktische Konsequenzen.- 6.1 Theoretische Prämissen.- 6.2 Wege zurpersönlichkeits-orientierten Fokussierung des Rezipienten: Ein Anwendungsbeispiel.- 6.3 Beiträge zur Entwicklung künftiger Forschungsvorhaben zur Kommunikation und Persönlichkeit.- 7. Fazit.- Abkürzungsverzeichnis.- Literatur.