Ausgesucht harte Schicksale geben dem Leser einen besonders starken Eindruck aus typischen Perioden kommunistischer Haft. Das totale Ausgeliefertsein unter der Macht der Geheimdienste "TSCHEKA" und MFS ("Stasi") wird durch die fiktiven Gespräche mit Freunden offengelegt. Bisher meist unbekannte erstaunliche Hintergründe treten zu Tage. Persönliche Erlebnisse des Autors aus sechsjähriger Gefangenschaft sind eingebunden. In diesen Zusammenhängen ist das Buch einziartig.
Autorentext
Besonders spannend sind die persönlichen Hafterlebnisse des Autors mit der internen Bespitzelung in der Sonder-Haftanstalt der Stasi Bautzen II bis Dezember 1989.,Die ausgewählten Haftschicksale sind durch ihre Aussagekraft einmalig. Zusammen mit den fiktiven Gesprächen geben sie tiefe Eindrücke über alle typischen Perioden der Verurteilung und Inhaftierung aus politisch-ideologischen Gründen von 1929 bis 1989. Bisher in Deutschland offensichtlich unbekannte Hintergründe werden offengelegt.