Zusammenfassung
I want to taste the rain on your lips.I want to face the storm by your side.Für einen winzigen Moment hat Amelia beim Autofahren nicht achtgegeben - und nun liegt ihre beste Freundin Carrie im Koma. Amelia versinkt in Trauer und Schuldgefühlen, bis sie einen Entschluss fasst: Sie wird an Carries Stelle eine Trekking-Tour über die schottische Isle of Skye antreten - und das, obwohl sie Sport auf den Tod nicht ausstehen kann.Gleich zu Beginn des Trekking-Trips gerät Amelia mit dem schlecht gelaunten, aber unverkennbar sexy Tour-Guide Rory aneinander. Und doch ist da sofort etwas zwischen ihnen. Langsam lernt Amelia die Schönheit in der rauen Natur zu erkennen, genau wie hinter Rorys undurchdringliche Fassade zu blicken. Doch beide haben mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und Angst, ihr Herz erneut zu verlieren.*** Eine Leseprobe aus BY YOUR SIDE ***Der Regen wurde immer stärker. Er nahm mir die Sicht und ich strauchelte. Gerade noch konnte ich die Hände ausstrecken, um den Sturz abzufangen. Doch ein Arm legte sich um meine Taille, und im nächsten Moment pressten sich meine Hände gegen Rorys harte Brust. Die starken Beine fest in den Boden gestemmt, schaffte er es mit Leichtigkeit, uns beide vor dem Hinfallen zu bewahren.Rory blickte auf mich herunter und ein seltsamer Ausdruck trat auf sein Gesicht. "Alles okay?""Ich " Solange diese Augen auf mich gerichtet waren, konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Sein Herz schlug einmal, zweimal, dreimal gegen meine Handfläche und eine leichte Röte trat auf seine Wangen. Als hätte er erst jetzt bemerkt, wie nahe wir uns waren.
Leseprobe
KAPITEL ZWEI
AMELIA
Das »Begrüßungsessen« fand in einem Pub statt, der nur einen kurzen Fußmarsch vom B & B entfernt war. In der Mitte des Pubs war ein langer Tisch für uns gedeckt, und ich setzte mich neben Lucy, wie sich die Frau aus Florida vorstellte.
»Wie fühlst du dich, Liebes? Du siehst schon viel erholter aus als vorhin.«
Ich lächelte. »Die Wirkung von einer heißen Dusche und etwas Make-up ist nicht zu unterschätzen.«
»Oh, auf keinen Fall.«
Langsam füllte sich der Tisch auch mit dem Rest unserer Gruppe. Hinzu kamen noch zwei Frauen, die nicht mit uns im Van gefahren waren, sowie Tommy, Rory und eine weitere Frau. Alle drei trugen Poloshirts mit dem Logo von »Scotland By Foot«, einer Figur mit einem Trekkingstock.
Rory hatte sich seiner Cap und seiner Sonnenbrille entledigt, sodass ich ihn endlich richtig sehen konnte. Die Beleuchtung im Pub war zwar eher dürftig, aber durch die Vorhänge drang genug Sonnenlicht, um zu erkennen, dass seine welligen Haare eine hübsche dunkelrote Farbe besaßen und dass er helle Augen hatte - von meinem Platz aus konnte ich die Farbe allerdings nicht genau erkennen. Außerdem war er jünger, als ich gedacht hatte, wahrscheinlich nicht viel älter als ich.
Anders als Tommy, dessen permanenter Gesichtsausdruck offenbar ein freundliches Grinsen war, hatte ich Rory noch kein einziges Mal lächeln sehen, nicht mal ein kleines bisschen. Trotz seines Verhaltens war er echt heiß, und ich konnte nicht anders, als mir vorzustellen, wie er wohl aussah, wenn er tatsächlich mal lächelte.
Nachdem wir alle bestellt hatten, stand die Frau von Scotland By Foot, kurz SBF, auf. Sie war um die dreißig, schlank, hübsch und hatte einen blonden Pferdeschwanz.
»Hallo, alle zusammen. Ich bin Scarlet. Ich hatte mit allen ja schon per E-Mail Kontakt, aber ich freue mich sehr, euch jetzt auch persönlich auf Skye begrüßen zu dürfen. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, besitzt diese Insel eine ausgesprochen vielfältige Landschaft. Von Bergen über tiefe Schluchten bis hin zu Lochs und dem Meer haben wir hier alles«, sagte Scarlet und sah in die Runde. »Aber ich muss euch warnen, das wird keine einfache Woche werden. Trotzdem kann ich euch versprechen, dass es eine unglaubliche Erfahrung sein wird, diese Landschaft zu Fuß zu erleben. Rory Sutherland und Tommy MacDonald sind eure Guides. Beide sind geprüfte Bergführer, geschult in Erster Hilfe, und sie verfügen über umfangreiche Erfahrung als Wanderführer in ganz Schottland. Ihr seid also in guten Händen.«
In dem Moment kam die Kellnerin mit unseren Getränken. Scarlet wartete ab, bis alle versorgt waren, dann hob sie ihr Glas zu einem Toast. »Auf den Beginn eurer Wanderung. Slàinte mhath!«
Danach stellten wir uns reihum vor. Die Neuzugänge waren zwei Schwestern Mitte zwanzig aus Edinburgh, die an diesem Morgen mit dem Auto angereist waren. Ich war froh, dass die beiden in meinem Alter waren, obwohl es mir einen Stich versetzte, sie zu beobachten. Ihre ständigen Berührungen - eine Hand auf dem Arm der anderen, wenn sie sich etwas erzählten; ein s