Autorentext
Bruno Hildenbrand, Prof. i. R. Dr.; war bis zum Eintritt in den Ruhestand 2015 Professor für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich Schiller Universität Jena und bearbeitet jetzt als Gastwissenschaftler an der Universität Kassel ein Projekt über die Bewältigung von Krisen im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen in sozialen Diensten. Bis 2015 war er Dozent und Supervisor am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung Meilen in Zürich. Er lebt in Marburg.
Veröffentlichungen u. a.: "Unkonventionelle Familien in Beratung und Therapie" (2009) sowie "Einführung in die Genogrammarbeit" (4 Aufl. 2015); gemeinsam mit Rosmarie Welter-Enderlin u. a. Herausgeber von "Resilienz - Gedeihen trotz widriger Umstände" (5. Aufl. 2016).
Zusammenfassung
Zu den Standards systemischer Therapie und Beratung gehort die Drei-Generationen-Perspektive. Wer sie nachvollziehbar visualisieren will, macht das am besten mit einem Genogramm. Es erschliet den sozialen Hintergrund der Klienten, hilft Beziehungen rekonstruieren, zeigt Muster auf und liefert Ideen fur alternative Entscheidungen. Bruno Hildenbrand vermittelt neben den klassischen Anstzen der Genogrammarbeit ein theoretisch fundiertes Vorgehen, das gleichzeitig konsequent am Fall orientiert bleibt. Er schpft dabei einerseits aus seiner akademischen Ttigkeit als Mikrosoziologe an der Universitt Jena und aus seiner Erfahrung als Lehrtherapeut und Supervisor am Meilener Ausbildungsinstitut fr Systemische Therapie und Beratung andererseits. Der Autor geht auf magebliche Aspekte ausfhrlicher ein - wie etwa Vornamen als "e;Deutungsressourcen"e; oder Geschwisterbeziehungen -, behlt aber auch die Weiterentwicklung der Genogrammarbeit als Ganzes im Blick. Die vorgestellten Konzepte flieen in das ausfhrliche Fallbeispiel einer Paarberatung ein. Einen weiteren didaktischen Zugang bieten die Antworten auf hufig gestellte Fragen zur Genogrammarbeit am Ende des Buches.