Heimerziehung in Deutschland zwischen 1950 und 1970: In Form von qualitativen Interviews werden die Lebenserinnerungen von Kindern und Jugendlichen sowie die Berufserinnerungen ehemaliger Mitarbeiterinnen der Heimerziehung lebendig gemacht, analytisch ausgewertet und miteinander verglichen. Damit versteht sich diese Studie als ein Beitrag zur Debatte um die Wertung und Bewertung der Heimerziehung der frühen Jahre der Bundesrepublik: Trifft die Kennzeichnung als eine Phase systematischer Misshandlung zu oder muss hier differenziert werden?
Aus Geschichte lernen: Heimerziehung damals - und heute?
Vorwort
Aus Geschichte lernen: Heimerziehung damals - und heute?
Autorentext
Dr. Carola Kuhlmann ist Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum.
Inhalt
Einleitung: Nur Schläge im Namen des Herrn?.- Zur historischen Einordnung der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre.- Zum Forschungsstand und zu Ansatz und Methode der vorliegenden Studie.- Falldokumentation der Interviews: Lebenserinnerungen der Heimkinder.- Falldokumentation der Interviews: Berufserinnerungen der Mitarbeiterinnen.- Positive und negative Erinnerungen an die Heimerziehung.- Alltagserfahrungen im Heim.- Erziehungsziele: Gehorsam, Fleiß und Ordnung.- Erziehungsmethoden: viel Strafen und wenig Belohnungen.- Biographische Verarbeitung der Erfahrung von Heimerziehung und ihrer Ursachen.- Aus Geschichte lernen: Folgerungen für die heutige Praxis.
Titel
"So erzieht man keinen Menschen!"
Untertitel
Lebens- und Berufserinnerungen aus der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre
Autor
EAN
9783531911120
ISBN
978-3-531-91112-0
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Genre
Veröffentlichung
05.11.2008
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.8 MB
Anzahl Seiten
193
Jahr
2008
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv
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