"Das Gift des Lobes - Warum Anerkennung abhängig macht und Leistung killt" attackiert eines der heiligen Dogmen der modernen Erziehung und Führung: das positive Feedback. Wir glauben, dass Menschen Lob brauchen, um zu wachsen. Dieses Buch argumentiert, dass ständiges Lob ("Gut gemacht!") wie Zucker ist: Es gibt einen kurzen Kick, erzeugt aber langfristig eine Abhängigkeit von externer Bestätigung. Der Psychologe Christian Rost erklärt, wie Lob die intrinsische Motivation zerstört. Wer nur arbeitet, um den Applaus des Chefs zu bekommen, verliert die Freude an der Tätigkeit selbst und wird risikoscheu, um das Lob nicht zu gefährden. Das Buch unterscheidet zwischen "bewertendem Lob" (manipulativ) und "wertschätzendem Interesse" (konstruktiv). Leser lernen, wie sie Mitarbeiter und Kinder stärken, ohne sie zu "Junkies" nach Anerkennung zu machen. "Das Gift des Lobes" zeigt Wege auf, wie man echte Selbstständigkeit fördert, indem man das Urteil vom Beobachter zurück zum Handelnden gibt.
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