Verflochtene Geschichte: die Beteiligung der deutschen Zivilbevölkerung an der Zwangsarbeit sowjetischer Kriegsgefangener in OWL.

Von 1941 bis 1945 leisteten sowjetische Kriegsgefangene des Stalag 326 (VI K) in Ostwestfalen-Lippe Zwangsarbeit. In Arbeitskommandos eingeteilt, arbeiteten sie in der Forstwirtschaft, der Industrie und der Landwirtschaft. Clara Camille Held zeigt, dass die Menschen der Region unmittelbar daran beteiligt waren sei es als Zeugen, Arbeitgebende oder Mitwirkende bei der Organisation und Durchführung. Dadurch wird die Zwangsarbeit sowjetischer Kriegsgefangener und die Beteiligung der Deutschen zu einem verflochtenen Teil der deutschen und regionalen NS-Geschichte.

Autorentext
Clara Camille Held, geb. 1995, lebt in Ostwestfalen-Lippe. Ihre Forschungsschwerpunkte sind neben der Osteuropäischen Geschichte die NS-Geschichte sowie Beziehungs- und Verflechtungsgeschichte.
Titel
Zwangsarbeit und vergessene Verflechtungen
Untertitel
Sowjetische Kriegsgefangene und die Rolle der Zivilbevölkerung in Ostwestfalen-Lippe, 1941-1945
EAN
9783839438435
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
20.12.2025
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.05 MB
Anzahl Seiten
288
Auflage
Auflage - Neueauflage
Lesemotiv