Haben die germanischen Götter die Poesie und das Recht erfunden? Kann man einen Text rekonstruieren wie eine Tat? Sind Juristen oder Philologen die besseren Leser? Ist der Wissenschaftler so genial wie der Dichter? Vor rund 400 Jahren befasste sich eine gelehrte Denkgemeinschaft mit deutschen Texten aus Literatur und Recht. Vor fast 300 Jahren wurden die Spezialisten des deutschen Rechts Germanisten genannt und bald auch die Experten deutscher Literatur. Claudia Liebs Analyse der gemeinsamen Vorgeschichte von Literatur- und Rechtswissenschaft beschreibt erstmals die historischen Verflechtungen von philologischer und juristischer Germanistik.
Erstmalige Untersuchung der historischen Verflechtungen von Literatur- und Rechtswissenschaften Erweiterung des Begriffs der Germanistik in Richtung der germanischen Rechts- und Altertumskunde Analyse fächerübergreifender kulturhistorischer Methoden (Rhetorik, Hermeneutik, Geschichte der Geschichtsschreibung)
Autorentext
Claudia Lieb ist Privatdozentin am Germanistischen Institut der Universität Münster.
Inhalt
1. Einleitung .- 2. Prätexte.- 3. Texte und Fälle.- 4. Kontexte.- 5. Fazit.
Titel
Germanistiken
Untertitel
Zur Praxis von Literatur- und Rechtswissenschaft 16301900
Autor
EAN
9783662636978
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
25.03.2022
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.46 MB
Anzahl Seiten
321
Auflage
1. Aufl. 2022
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