Am Beispiel der japanischen Keramikstadt Arita diskutiert die Studie Perspektiven lokaler Handwerkscluster im globalen Kapitalismus.

Arita steht für japanisches Porzellan, Tradition und eine transnationale Geschichte. Seit den 1990er Jahren jedoch ist die lokale Keramikbranche von einer Absatzkrise betroffen.Welche Strategien entwickeln lokale Akteure, um die Krise zu überwinden, und welche Rolle spielt dabei lokale Identität? Vor dem Hintergrund der japanischen Dezentralisierungs- und Regionalentwicklungspolitik diskutiert Cornelia Reiher die Frage nach den Perspektiven lokaler Handwerkscluster im globalen Kapitalismus. Sie zeigt: Aritas ökonomische und kulturelle Marginalisierung und deren soziale Folgen stehen für die Herausbildung einer neuen Peripherie an den Rändern der OECD-Welt.

Autorentext
Cornelia Reiher (Dr. phil.) ist Juniorprofessorin für Gesellschaft Japans an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Globalisierung, Food Studies und das ländliche Japan.
Titel
Lokale Identität und ländliche Revitalisierung
Untertitel
Die japanische Keramikstadt Arita und die Grenzen der Globalisierung
EAN
9783839425961
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
15.04.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.96 MB
Anzahl Seiten
298
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