Dana J. Scala erzählt in ihrer Autobiografie die Geschichte einer Familie, in der Angst und Gewalt ständig präsent sind. Das junge Mädchen Dana wächst mit ihrer Mutter, ihrem Vater und einer Schwester auf. Die Mutter des Vaters - die Oma - ist ebenfalls ständig zugegen. Die beiden Schwestern erleben, wie die Mutter und sie in ständiger Angst leben, etwas nicht richtig zu machen. Der Vater ist in seiner Art unberechenbar. Phasen, in denen er zu seiner Frau und den Kindern nett ist, werden spontan und völlig unberechenbar abgelöst von Phasen der Aggressivität, meist der Mutter gegenüber. Kleinigkeiten bringen ihn oft in Rage, worauf er nicht nur verbal, sondern auch physisch gewalttätig wird. Die Situation verschlimmert sich, als der Vater krank wird.
Autorentext
Dana J. Scala wurde 1973 in Graz geboren und absolvierte Volks- und Hauptschule. Obwohl sie seit ihrem 16. Lebensjahr unter ihrer Erkrankung leidet, begann sie eine Ausbildung im sozialen Bereich in einer Krankenpflegeschule, ohne diese jedoch abzuschließen. Es folgte eine kurze Zeit der Selbstständigkeit mit der Führung eines Restaurants. Danach begann sie als Altenpflegerin zu arbeiten. In ihren eigenen Worten beschreibt sie, dass auch das wegen ihrer Erkrankung nicht lange gut gegangen ist. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Zu ihren Lieblingsaktivitäten gehören Wandern, Möbel restaurieren, Lesen und Musik. Sie bezeichnet sich selbst als gute Zuhörerin.