Mit dem Olympia-Attentat von München 1972 wurde die Bundesrepublik Deutschland in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zum Schauplatz des Nahostkonflikts. Die Geiselnahme israelischer Sportler durch ein palästinensisches Kommando, die in einer gescheiterten Befreiungsaktion und einem Blutbad endete, war gleichwohl nur der vorläufige Höhepunkt einer Reihe spektakulärer Operationen auf europäischem Boden. Die deutsche Nahostpolitik musste in dieser dramatischen Ära mit einer Vielzahl sich überlagernder Konflikte fertigwerden: der Kalte Krieg, die Konkurrenz zur DDR im Nahen Osten, die Energieversorgung in der Ölkrise und das historische belastete Verhältnis zu Israel. Daniel Gerlach schildert die Strategien, Dilemmata und Rückschläge der Regierungen Kurt-Georg Kiesinger und Willy Brandt in einer diplomatisch verminten Weltregion.
Autorentext
Daniel Gerlach ist Chefredakteur des Nahost-Fachmagazins zenith und Direktor der Candid Foundation gGmbH in Berlin. Er studierte Geschichte und Orientalistik an den Universitäten Hamburg und Paris IV Sorbonne. Gerlach tritt regelmäßig als Experte für Nahost und Nordafrika in deutschsprachigen und internationalen Medien auf. Er ist Mitgründer der Forschungs- und Beratungsgruppe ZENITH COUNCIL.
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Daniel Gerlach ist Chefredakteur des Nahost-Fachmagazins zenith und Direktor der Candid Foundation gGmbH in Berlin. Er studierte Geschichte und Orientalistik an den Universitäten Hamburg und Paris IV Sorbonne. Gerlach tritt regelmäßig als Experte für Nahost und Nordafrika in deutschsprachigen und internationalen Medien auf. Er ist Mitgründer der Forschungs- und Beratungsgruppe ZENITH COUNCIL.
Titel
Die doppelte Front
Untertitel
Die Bundesrepublik und der Nahostkonflikt 1967-1973
Autor
EAN
9783943737653
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
31.08.2022
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
2.55 MB
Anzahl Seiten
300
Auflage
Reprint der Originalausgabe
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