Enno Edzard Popkes analyzes the relationship between the motifs of the semantics of love and the dualistic motifs in the Johannine writings, which inspired eminently contrasting interpretations.
Für die Interpretation der johanneischen Schriften galt seit Bultmann ein tiefgreifender Dualismus als bestimmende Kategorie. Dieser wurde religionsgeschichtlich entweder aus gnostischen oder aus frühjüdisch-qumranischen Kreisen hergeleitet. Enno Edzard Popkes arbeitet demgegenüber exegetisch heraus, daß das Netzwerk der vielfältigen Aussagen über die Liebe Gottes zur Welt, Jesu zu den Jüngern oder der Jünger untereinander die Tragweite der dualistischen Aussagen einschränkt und einen anderen Schlüssel zum Verständnis sowohl der Johannesbriefe als auch des Johannesevangeliums bietet. Der Autor erstellt eine ausführliche Analyse aller durch dualistische und liebessemantische Motive geprägten Texte der johanneischen Schriften und stützt das erhobene Verständnis durch sorgfältige religionsgeschichtliche Vergleiche ab. So zeigt sich die "Theologie der Liebe Gottes" im ersten Johannesbrief und die narrativ ausgestaltete "dramaturgische Christologie der Liebe Gottes" im Johannesevangelium, durch die deutlich wird, inwiefern das Leben und der Tod Jesu in österlicher Perspektive als ein Geschehen der Liebe Gottes verstanden werden können.
Autorentext
Geboren 1969; Studium der Theologie und Philosophie; 2004 Promotion; 2007 Habilitation; seit 2010 Professor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt am Institut für Neues Testament und Judaistik an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Für die Interpretation der johanneischen Schriften galt seit Bultmann ein tiefgreifender Dualismus als bestimmende Kategorie. Dieser wurde religionsgeschichtlich entweder aus gnostischen oder aus frühjüdisch-qumranischen Kreisen hergeleitet. Enno Edzard Popkes arbeitet demgegenüber exegetisch heraus, daß das Netzwerk der vielfältigen Aussagen über die Liebe Gottes zur Welt, Jesu zu den Jüngern oder der Jünger untereinander die Tragweite der dualistischen Aussagen einschränkt und einen anderen Schlüssel zum Verständnis sowohl der Johannesbriefe als auch des Johannesevangeliums bietet. Der Autor erstellt eine ausführliche Analyse aller durch dualistische und liebessemantische Motive geprägten Texte der johanneischen Schriften und stützt das erhobene Verständnis durch sorgfältige religionsgeschichtliche Vergleiche ab. So zeigt sich die "Theologie der Liebe Gottes" im ersten Johannesbrief und die narrativ ausgestaltete "dramaturgische Christologie der Liebe Gottes" im Johannesevangelium, durch die deutlich wird, inwiefern das Leben und der Tod Jesu in österlicher Perspektive als ein Geschehen der Liebe Gottes verstanden werden können.
Autorentext
Geboren 1969; Studium der Theologie und Philosophie; 2004 Promotion; 2007 Habilitation; seit 2010 Professor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt am Institut für Neues Testament und Judaistik an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Titel
Die Theologie der Liebe Gottes in den johanneischen Schriften
Untertitel
Zur Semantik der Liebe und zum Motivkreis des Dualismus
Autor
EAN
9783161570971
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
42.67 MB
Anzahl Seiten
486
Lesemotiv
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