Viele glauben immer noch an das meritokratische Märchen: "Wer hart arbeitet, wird befördert." Fabian Koch, Stratege für Organisationsentwicklung, zerstört diese Illusion in "Das Büro-Theater". Er belegt, dass beruflicher Aufstieg nur zu 10 % von der Leistung (Performance) abhängt, aber zu 60 % von der Sichtbarkeit (Exposure) und dem Image (Image). Koch analysiert das Büro als Bühne. Er erklärt die soziologischen Konzepte des "Impression Management": Wie man strategisch Bescheidenheit zeigt, wann man Dominanz signalisieren muss und wie man Netzwerke knüpft, die als Sicherheitsnetz dienen. Das Buch ist kein Aufruf zum Blenden, sondern zur "politischen Intelligenz". Koch warnt davor, die ungeschriebenen Gesetze der Macht zu ignorieren, nur weil man sie moralisch ablehnt. Er liefert Techniken für Introvertierte, um auf dem Radar der Entscheider zu erscheinen, ohne sich zu verstellen. Ein Buch für alle, die es leid sind, übersehen zu werden, obwohl sie die beste Arbeit leisten.
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