Die Dekonstruktionsthese gilt als eine der wichtigsten Thesen zum Einfluss der Informationstechnologie auf die Organisation und Struktur von Unternehmen. Ihr zufolge werden Informationstechnologie, Internet und E-Commerce dazu beitragen, dass Firmen vertikal desintegrieren, konglomerate Strukturen sich auflösen und die horizontale Konzentration steigt.

Felix Schuler untersucht die Dekonstruktionsthese systematisch und umfassend mit den Mitteln der ökonomischen Theorie der Firma. Er identifiziert die Determinanten der vertikalen, horizontalen und lateralen Unternehmensgrenzen, die sich aus industrie-, institutionen- und informationsökonomischer Sicht ergeben, und entwickelt einen Rahmen zur Analyse der Auswirkungen von Internet und E-Commerce. Es wird deutlich, dass die bisherigen Formulierungen der Dekonstruktionsthese eine zu enge Sicht der Unternehmensgrenzen, ihrer Determinanten und ihrer Beeinflussung durch technologischen und institutionellen Wandel aufweisen.



Autorentext

Dr. Felix Schuler promovierte bei Prof. Dr. Manfred Neumann am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie der Universität Erlangen-Nürnberg und ist als Berater bei The Boston Consulting Group tätig.



Klappentext

Felix Schuler identifiziert die Determinanten der vertikalen, horizontalen und lateralen Unternehmensgrenzen, die sich aus industrie-, institutionen- und informationsökonomischer Sicht ergeben, und entwickelt einen Rahmen zur Analyse der Auswirkungen von Internet und E-Commerce.



Inhalt
Dekonstruktionsthese - Theorie der Grenzen des Unternehmens: vertikale, horizontale und laterale Grenzen aus industrie-, institutionen- und informationsökonomischer Sicht - Wirkungen von Internet und E-Commerce auf die Unternehmensgrenzen
Titel
Der Einfluss des Internets auf die Unternehmensgrenzen
Untertitel
Die Dekonstruktionsthese aus industrie-, institutionen- und informationsökonomischer Sicht
EAN
9783322896568
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
12.06.2019
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
289
Auflage
1. Aufl. 2002
Lesemotiv