Die mediale Konstruktion eines (Un-)Vereinbarkeitsdiskurses: »Frauen-Falle« oder imagebildende Ikone? Der Band reflektiert den Kampf um Images im Diskurs zur (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wohin führen uns die Ausgänge aus der »Frauen-Falle«? Wie gestaltet die Wechselwirkung von Bildern und Texten, Metaphern und Argumenten den Kampf um Images im Diskurs zur (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf?Florian Kreutzer zeigt anhand von detaillierten Fallstudien und systematischen Analysen: Während die »Frauen-Falle« die Hintergrundmetapher der Un-Vereinbarkeit bildet, dient der liminale Doppelkörper der berufstätigen Frau und Mutter als imagebildende Ikone der Vereinbarkeit.Im theoretischen Bezugsrahmen dieser Diskursanalyse entwirft er eine dialektische Phänomenologie der medialen Imagebildung, die sich an Theodor W. Adornos negativer Dialektik, an der Metaphorologie von Hans Blumenberg und der Medientheorie von Niklas Luhmann orientiert.

Autorentext
Florian Kreutzer (Dr. rer. soc.) ist Professor für Soziologie an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind Berufssoziologie und soziologische Theorie.
Titel
Ausgänge aus der »Frauen-Falle«?
Untertitel
Die Un-Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Bild-Text-Diskurs
EAN
9783839424711
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
15.03.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
5.88 MB
Anzahl Seiten
272
Lesemotiv