Die Diskussion um einen überhitzten Immobilienmarkt, das Verdrängen der Normalverdiener aus den großen Städten und die Unmöglichkeit, mit durchschnittlichem Gehalt eine Stadtwohnung zu finanzieren, prägt unsere Zeit wie auch das ganze 20. Jahrhundert. Schon nach dem Ersten Weltkrieg gründeten Baden und Württemberg eigene Landeskreditanstalten, um den Wohnungsbau zu fördern. Spätestens mit der Etablierung des Nationalsozialismus im deutschen Südwesten wurde über finanzpolitische Aspekte hinaus das Wohnungswesen "politisiert". Dieses Buch stellt die wichtigsten Grundlinien dieser Entwicklung dar und fragt nach dem Wesen von Sozialpolitik, Wirtschaft und Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Autorentext
Dr. Frederick Bacher lehrt und forscht am Historischen Institut der Universität Stuttgart.

Zusammenfassung
Die Diskussion um einen uberhitzten Immobilienmarkt, das Verdrangen der Normalverdiener aus den groen Stadten und die Unmoglichkeit, mit durchschnittlichem Gehalt eine Stadtwohnung zu finanzieren, pragt unsere Zeit wie auch das ganze 20. Jahrhundert. Schon nach dem Ersten Weltkrieg grundeten Baden und Wurttemberg eigene Landeskreditanstalten, um den Wohnungsbau zu fordern. Spatestens mit der Etablierung des Nationalsozialismus im deutschen Sudwesten wurde uber finanzpolitische Aspekte hinaus das Wohnungswesen "e;politisiert"e;. Dieses Buch stellt die wichtigsten Grundlinien dieser Entwicklung dar und fragt nach dem Wesen von Sozialpolitik, Wirtschaft und Gesellschaft in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts.
Titel
Eigenheim für alle?
Untertitel
Die Landeskreditanstalten in Württemberg und Baden 1924 bis 1945
EAN
9783170339392
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
07.02.2018
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
8.99 MB
Anzahl Seiten
266
Lesemotiv