Gabriel García Márquez wurde am 6. März 1927 in dem kolumbianischen Dorf Aracataca als ältestes von sechzehn Kindern geboren. Zwei Jahre nach seiner Geburt zogen die Eltern nach Barranquilla, García Márquez blieb allerdings bis Ende 1936 bei seinen Großeltern mütterlicherseits. Bereits während des Jurastudiums begann García Márquez seine journalistische Arbeit und verfasste Artikel und Reportagen für u.a. EL Universal in Cartagena. Damals lernte er auch seine spätere Ehefrau Mercedes Barcha Pardo kennen. Das Paar hatte zwei Kinder. 1950 brach er das Studium, das er ohnehin nur auf Drängen der Eltern aufgenommen hatte, endgültig ab und konzentrierte sich auf seine Karriere als Journalist. Dieser Beruf machte Reisen im In- und Ausland notwendig, z.B. nach Barranquilla, Bogotá, Rom und Paris. 1957 reiste er als Reporter in die DDR und die UDSSR. In diesen journalistischen Anfangsjahren entstanden auch seine ersten literarischen Texte. Er vertrat die kubanische Presseagentur Prensa Latina in Bogotá und New York. Später gründete er die Tageszeitung El Otro, finanziert von dem Preisgeld für den Nobelpreis für Literatur.Gabriel García Márquez, der stets gegen Korruption und Drogenkriminalität in Kolumbien ankämpfte, war ein langjähriger Freund von Fidel Castro, wofür er seitens einiger KollegInnen wie Mario Vargas Llosa und Susan Sonntag mehrfach kritisiert worden ist, und bekennender Sozialist. 1999 erkrankte García Márquez an Krebs und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Einige Jahre vor seinem Tod litt der Schriftsteller an Demenz. Er starb am 17. April 2014 in Mexiko-Stadt. Werk Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt und gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. Seine literarischen Vorbilder waren Ernest Hemingway, James Joyce, Virginia Woolf und William Faulkner. Er selbst gilt als wichtigster Vertreter des Magischen Realismus - einer künstlerischen Strömung, die sich Mitte des 20. Jahrhundert in Deutschland und Italien bildete und einen großen Einfluss auf die Literatur Lateinamerikas hatte. García Márquez hat sich immer als Schriftsteller und als Journalist verstanden. Die Veröffentlichung des Romans Hundert Jahre Einsamkeit (1967) machte ihn auf einen Schlag über die Grenzen Lateinamerikas bekannt. Mit einer weltweiten Auflage von weit über zehn Millionen Exemplaren des Romans gehört García Márquez zum meistgelesenen lateinamerikanischen Autor. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.In seinen Büchern, aber auch durch öffentliche Red
Ein Leben voller bewegender Worte Gabriel García Márquez' ergreifende Reden Gabriel García Márquez, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und Literaturnobelpreisträger, hatte sich einst geschworen, nie eine Rede zu halten. Doch das Schicksal wollte es anders und so fand er sich immer wieder auf den Podien der Welt wieder. In »Ich bin nicht hier, um eine Rede zu halten« sind seine schönsten und bewegendsten Reden versammelt, die der Autor selbst für dieses Buch zusammengestellt hat. Von seiner ersten Ansprache beim Schulabschluss 1944, über die unvergessliche Nobelpreisrede 1982, bis hin zur anrührenden Rede anlässlich des 40-jährigen Jubiläums seines Meisterwerks »Hundert Jahre Einsamkeit« im Jahr 2007 - diese Sammlung umspannt ein ganzes Leben. García Márquez gewährt uns tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt und zeigt die vielen Facetten seiner Person: den leidenschaftlichen Literaturliebhaber, den politisch engagierten Bürger seines Landes, den couragierten Journalisten und nicht zuletzt den erfolgreichen Autor und Nobelpreisträger. Lebendig, anekdotenreich und packend laden diese Reden dazu ein, den faszinierenden Kosmos des Gabriel García Márquez zu entdecken. Eine Hommage an die Macht des Wortes und an einen der größten Schriftsteller unserer Zeit.
Autorentext
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Seit der Veröffentlichung von »Hundert Jahre Einsamkeit« gilt er als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez starb 2014 in Mexico City.
Klappentext
Ein Leben voller bewegender Worte - Gabriel García Márquez' ergreifende Reden
Gabriel García Márquez, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und Literaturnobelpreisträger, hatte sich einst geschworen, nie eine Rede zu halten. Doch das Schicksal wollte es anders und so fand er sich immer wieder auf den Podien der Welt wieder.
In »Ich bin nicht hier, um eine Rede zu halten « sind seine schönsten und bewegendsten Reden versammelt, die der Autor selbst für dieses Buch zusammengestellt hat. Von seiner ersten Ansprache beim Schulabschluss 1944, über die unvergessliche Nobelpreisrede 1982, bis hin zur anrührenden Rede anlässlich des 40-jährigen Jubiläums seines Meisterwerks »Hundert Jahre Einsamkeit « im Jahr 2007 - diese Sammlung umspannt ein ganzes Leben.
García Márquez gewährt uns tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt und zeigt die vielen Facetten seiner Person: den leidenschaftlichen Literaturliebhaber, den politisch engagierten Bürger seines Landes, den couragierten Journalisten und nicht zuletzt den erfolgreichen Autor und Nobelpreisträger.
Lebendig, anekdotenreich und packend laden diese Reden dazu ein, den faszinierenden Kosmos des Gabriel García Márquez zu entdecken. Eine Hommage an die Macht des Wortes und an einen der größten Schriftsteller unserer Zeit.