Kritische Theorie hat zu Freud ein ambivalentes Verhältnis. Sie will die Psychoanalyse für die Gesellschaftstheorie fruchtbar machen, kritisiert aber zugleich Freuds Überzeugungen zum ewigen Wesen des Menschen, seinen weltanschaulichen Psychologismus und seine Apologie sozialer Herrschaft. Bloch und Fromm, Horkheimer, Adorno und Marcuse haben ihre Freud-Kritik unterschiedlich akzentuiert. In jedem Fall, so zeigt die vorliegende Untersuchung, ist Klarheit über die ideologischen Schwächen der Freud'schen Theorie Bedingung für ihre Fruchtbarmachung im Kontext kritischer Sozialphilosophie.

Autorentext
Hans-Ernst Schiller, geboren 1952, studierte Philosophie, Geschichte und Soziologie in Erlangen und Frankfurt am Main. Er promovierte über Ernst Bloch und habilitierte sich über Wilhelm von Humboldt. Von 1996 bis 2018 war er Professor für Sozialphilosophie und Sozialethik in Düsseldorf. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Bloch-Konstellationen« (1991), »An unsichtbarer Kette« (1993), »Ethik in der Welt des Kapitals« (2011), »Freud-Kritik von links« (2017) und »Hegels objektive Vernunft« (2020).

Klappentext

Kritische Theorie hat zu Freud ein ambivalentes Verhältnis. Sie will die Psychoanalyse für die Gesellschaftstheorie fruchtbar machen, kritisiert aber zugleich Freuds Überzeugungen zum ewigen Wesen des Menschen, seinen weltanschaulichen Psychologismus und seine Apologie sozialer Herrschaft. Bloch und Fromm, Horkheimer, Adorno und Marcuse haben ihre Freud-Kritik unterschiedlich akzentuiert. In jedem Fall, so zeigt die vorliegende Untersuchung, ist Klarheit über die ideologischen Schwächen der Freud'schen Theorie Bedingung für ihre Fruchtbarmachung im Kontext kritischer Sozialphilosophie.

Titel
Freud-Kritik von links
Untertitel
Bloch, Fromm, Adorno, Horkheimer, Marcuse
EAN
9783866746695
ISBN
978-3-86674-669-5
Format
E-Book (epub)
Herausgeber
Veröffentlichung
01.06.2017
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.55 MB
Anzahl Seiten
366
Jahr
2017
Untertitel
Deutsch
Auflage
1. Auflage.
Lesemotiv