Wo die Liebe auf dich wartet ...
Hope ist erfolgreiche Tierärztin in New York und führt ein schönes Leben mit ihrem Freund Colin. Bis ein familiärer Notfall sie dazu zwingt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren: Lynnwood Falls. Hope will vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern aushelfen, in der auch Ryan arbeitet - ihre erste große Liebe. Doch die Beziehung ist vor Jahren im Streit auseinandergebrochen. Viele Dinge stehen zwischen ihnen, weshalb sie immer wieder aneinandergeraten. Hope will so schnell wie möglich wieder zurück nach New York. Gleichzeitig fühlt sie sich in der beschaulichen Kleinstadt seit langem erstmals wieder geborgen. Und dann bringt ausgerechnet Ryan ihre Vorsätze zum Schmelzen ...
Der erste Band der romantischen Reihe rund um die kleine Stadt Lynnwood Falls in Maine, in der verlorene Herzen ein Zuhause finden.
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Zusammenfassung
Wo die Liebe auf dich wartet ...Hope ist erfolgreiche Tierärztin in New York und führt ein schönes Leben mit ihrem Freund Colin. Bis ein familiärer Notfall sie dazu zwingt, in ihre Heimatstadt zurückzukehren: Lynnwood Falls. Hope will vorübergehend in der Tierarztpraxis ihrer Eltern aushelfen, in der auch Ryan arbeitet - ihre erste große Liebe. Doch die Beziehung ist vor Jahren im Streit auseinandergebrochen. Viele Dinge stehen zwischen ihnen, weshalb sie immer wieder aneinandergeraten. Hope will so schnell wie möglich wieder zurück nach New York. Gleichzeitig fühlt sie sich in der beschaulichen Kleinstadt seit langem erstmals wieder geborgen. Und dann bringt ausgerechnet Ryan ihre Vorsätze zum Schmelzen ...Der erste Band der romantischen Reihe rund um die kleine Stadt Lynnwood Falls in Maine, in der verlorene Herzen ein Zuhause finden.eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Leseprobe
Kapitel 1
Hope
New York
Die Wirkung der Narkose ließ allmählich nach. Die großen Ohren der Französischen Bulldogge bewegten sich leicht, als Hope sich zu ihr hinunterbeugte, ihren massigen Hals kraulte und ihr zuraunte: »So, jetzt hast du es geschafft, meine Gute. Nun müssen wir nur noch sehen, wie wir deiner Mummy möglichst schonend beibringen, dass sie dich vernünftiger ernähren soll.«
Hope sah auf die Uhr, die kurz vor halb drei anzeigte, und nickte ihrer TFA Lara, der Tiermedizinischen Fachangestellten, zu, um deren Mundwinkel ein Schmunzeln zuckte. »Der Venenkatheter kann gezogen werden. Und geben Sie bitte Mrs Carrington Bescheid, dass sie ab circa fünfzehn Uhr vorbeikommen kann, wann immer es ihr zeitlich passt. Lassen Sie mich bitte informieren, wenn sie unten am Eingang ist.«
Lara lächelte. »In Ordnung, Doktor Archer.«
Hope blieb somit noch genug Zeit, sich die Ergebnisse der zurückliegenden Kernspintomografie anzusehen und sich den Papieren auf ihrem Schreibtisch zu widmen. Das Quietschen ihrer Sohlen auf dem schieferfarbenen Linoleum übertönte die dezenten Klassikklänge, die aus den verborgenen Lautsprechern drangen, als sie den Gang in Richtung ihres Büros hinuntereilte. Von irgendwoher zog Kaffeeduft zu ihr herüber. Genießerisch hob sie die Nase und sog den Geruch ein. Sie könnte jetzt auch einen Kaffee gebrauchen.
Sie bat ihre Sekretärin um einen Cappuccino und schloss die Bürotür hinter sich. Die makellosen weißen Möbel wurden vom hereinfallenden Sonnenlicht in einen hellen Schein getaucht. Heute war ein herrlicher Tag, endlich war das Wetter dem Mai würdig.
Hope trat ans Fenster. Nicht nur hier drin wirkte durch die elegante Einrichtung alles hell und freundlich, auch draußen schimmerte der nördliche Central Park wie frisch gewaschen nach dem Dauerregen der letzten Wochen. Hope riss sich nur widerwillig von dem Anblick des sonnigen Tages los und ließ sich in das weiche, weiße Leder des Bürostuhls sinken. Sie kippte ihn nach hinten und schloss für einen Moment die Augen.
Der Vormittag war anstrengend gewesen, vor allem die Operation am Kreuzband einer Bordeaux Dogge. Nur schwerlich widerstand Hope der Versuchung, die Füße auf den gläsernen Schreibtisch zu legen, doch ihr Kaffee wurde sicherlich gleich gebracht. Resolut setzte sie sich auf, es gab genug zu tun. Sie zog das Smartphone aus der Hosentasche. Ihre Uhr, die mit dem Telefon verbunden war, hatte vorhin einen Anruf vermerkt, als keine Zeit gewesen war, sich darum zu kümmern. Vielleicht hatte Colin sich gemeldet? Doch das Display zeigte nicht die Nummer ihres Freundes, sondern einen verpassten Anruf ihrer Mutter an.
Kurz überlegte sie, den Rückruf auf den Abend zu verschieben, aber vielleicht war es wichtig. Normalerweise rief ihre Mutter sie tagsüber nur in seltenen Fällen an. Unruhe überkam Hope, und sie drückte die Rückruftaste.
Mary Archer nahm direkt beim ersten Läuten ab, als hätte sie am Telefon gesessen. Was gut möglich war. Die Tierarztpraxis ihrer Eltern war schließlich quasi dauerhaft besetzt.
»Sweetheart! Wie schön, dass du anrufst!« Ihre Mutter klang auch mit fünfundfünfzig noch wie ein junges Mädchen, und die Freude war ihrer Stimme deutlich anzuhören. Wenigstens war sie wohl nicht besorgt! Erleichterung durchflutete Hope.
»Hi, Mom! Ich hatte gesehen, dass du versucht hast, mich zu erreichen. Gibt's etwas Wichtiges?«
Ihre Mutter lachte, doch in der Fröhlichkeit schwang ein Unterton mit, den Hope nicht deuten konnte. »Muss es etwas Wichtiges geben, damit ich mich bei meiner Tochter melden darf?«, fragte sie in gutmütigem Spott.
»Nun ja, du rufst sonst selten bei der Arbeit an.« Hope versuchte, mit einem Lachen den leichten Vorwurf zu kaschieren, den sie selbst heraushörte.
»Oh, du arbeitest am Samstag? Gab es einen Notfall?«
Hope schob unwillig die Unterlippe vor. Glaubte ihr