Was passiert, wenn ein "Zuagroaster" aus Salzburg ins kleinste Dorf des Burgenlands zieht? Mit neugierigem Blick und feinem Humor schildert er das Leben in Tschanigraben - einem Ort, wo die Uhren anders gehen, Nachbarn zu Freunden werden und sich die großen Fragen des Lebens zwischen Wirtshaus, Maibaum und Katzengejammer stellen. Zwischen Poesie und Satire entsteht ein liebevolles Panorama des südlichen Burgenlands, eingefangen im hianzischen Dialekt und voller Witz. Ein Buch über Eigenheiten, Begegnungen und die stille Kraft des Landlebens - heiter, pointiert und manchmal nachdenklich.
Autorentext
1957 in Salzburg als erstes von acht Kindern geboren, wuchs Herbert Matl in einer Handwerkerfamilie auf. Nach Volksschule und Hauptschule maturierte er 1976 am musisch-pädagogischen Bundesrealgymnasium in Salzburg. Früh faszinierte ihn die Naturwissenschaft, und nach Reisen nach Mexiko, Guatemala und in die USA wandte er sich der Geologie zu. 1988 promovierte er zum Doktor phil. mit den Fächern Geologie-Paläontologie und Mineralogie-Petrographie. Beruflich war er zunächst als Abfall- und Umweltberater tätig, bevor er 1991 bis 2022 als Geschäftsführer den Abfallwirtschaftsverband Pongau leitete. Zudem war er von 1998 bis 2023 als Ziviltechniker für Erdwissenschaften tätig. Seit November 2022 ist er in Pension. 1985 wurde sein Sohn Johannes-Ilmarin geboren. Nach einer geschiedenen Ehe lebt er seit 1994 mit seiner Partnerin Elfriede. Bereits in den 1990er-Jahren begann er, Kurzgeschichten, Gedichte und ein Musical-Libretto zu verfassen.