Welche Auswirkungen haben frühe traumatische Erfahrungen auf die Ich-Entwicklung und Subjektbildung? Dieser Frage geht Jacques Press ausgehend von den Erfahrungen in der Arbeit mit somatisch erkrankten Patient*innen nach. In zahlreichen klinischen Vignetten zeigt der Autor, wie Analytiker*innen und Psychotherapeut*innen sich ihren Patient*innen zur Verfügung stellen können, indem sie Erregung, Angst und Hilflosigkeit, Formloses und Negatives in sich aufnehmen und halten und sie so einer transformativen Bewegung zugänglich machen.
Welche Auswirkungen haben frühe traumatische Erfahrungen - unerträgliche Hilflosigkeit, namenlose Angst und seelischer Zusammenbruch infolge Mangel an notwendiger Zuwendung - auf die Ich-Entwicklung und Subjektbildung? Dieser Frage geht Jacques Press ausgehend von den Erfahrungen in der Arbeit mit somatisch erkrankten Patient*innen nach. Er beschreibt Verzerrungen und Verstümmelungen in der Entwicklung des frühen Ich, die zu prekären Lebenswegen führen und gleichzeitig notwendige Versuche der Selbsterhaltung darstellen mit dem Ziel, die Wiederkehr des Zusammenbruchs abzuwenden. In zahlreichen klinischen Vignetten zeigt Press, wie Analytiker*innen und Psychotherapeut*innen sich ihren Patient*innen zur Verfügung stellen können, indem sie Erregung, Angst und Hilflosigkeit, Formloses und Negatives - nicht erinnerbare Spuren des Traumas - in sich aufnehmen und halten und sie so einer transformativen Bewegung zugänglich machen. Die Bedeutsamkeit einer Begegnung mit dem Zusammenbruch innerhalb der therapeutischen Beziehung wird dabei betont, denn nur so lassen sich Zugangswege zu traumatischen, symbolisch nicht repräsentierten Erfahrungen, die im Körpererleben gespeichert sind, erschließen.
- Gibt wertvolle Einblicke in die psychoanalytische Arbeit mit Patient*innen, die an einer frühen, nicht-neurotischen Störung leiden - Untersucht die Psychodynamik von Stagnationen in psychoanalytischen und psychotherapeutischen Behandlungen - Veranschaulicht verschiedene Ich-Schicksale und die zugrundeliegenden spezifischen psychodynamischen Faktoren - Zeigt über die klassischen psychoanalytischen Konzepte hinausgehende Perspektiven und Ansätze auf zur Integration abgespaltener früher traumatischer Erfahrungen und zur Überwindung des Widerstandes gegenüber Veränderungen - Erörtert spezifische Modalitäten der psychoanalytischen Haltung und der Nutzung der Gegenübertragung.
Autorentext
Jacques Press ist Psychoanalytiker und Psychosomatiker in Genf. Er ist Ausbildungsanalytiker der Schweizer Gesellschaft für Psychoanalyse, Ehrenmitglied der Association Perspectives psychosomatiques, die er auch präsidiert hat, und bis 2019 war er Chair der Working Party über Psychosomatik der Europäischen Psychoanalytischen Vereinigung (EPV). Es liegen mehrere Buchveröffentlichungen und zahlreiche Zeitschriftenbeiträge von ihm vor. (Stand Dezember 2022)
Inhalt
Vorwort Einleitung der Herausgeberinnen Teil I: Der Fels in Bewegung: Konstruktion einer passiven Position Fragmente einer Analyse Regression, Wiederholung, Konstruktion Trauma, Ambiguität, Spaltung Von der traumatischen Bereitschaft im Innern zur Konstruktion der historischen Wahrheit Die Frage des Halluzinatorischen Literatur zu Teil I Teil II: Psyche-Soma Metapsychologische und klinische Aspekte der psychosomatischen Forschung Teil III: Das Negative, der Zusammenbruch, das Formlose Die Übertragung des Negativen Geschichte einer blanden Besessenheit Jenseits der Melancholie Von »Trauer und Melancholie« zu »Die Angst vor dem Zusammenbruch« Der Gebrauch von Winnicott Im Anfang war der Körper Ein psychosomatischer Blick auf den Körper und die Tat Der analytische Prozess zwischen Öffnung zum Formlosen und Suche nach Sinn Quellen und Übersetzer*innen
Welche Auswirkungen haben frühe traumatische Erfahrungen - unerträgliche Hilflosigkeit, namenlose Angst und seelischer Zusammenbruch infolge Mangel an notwendiger Zuwendung - auf die Ich-Entwicklung und Subjektbildung? Dieser Frage geht Jacques Press ausgehend von den Erfahrungen in der Arbeit mit somatisch erkrankten Patient*innen nach. Er beschreibt Verzerrungen und Verstümmelungen in der Entwicklung des frühen Ich, die zu prekären Lebenswegen führen und gleichzeitig notwendige Versuche der Selbsterhaltung darstellen mit dem Ziel, die Wiederkehr des Zusammenbruchs abzuwenden. In zahlreichen klinischen Vignetten zeigt Press, wie Analytiker*innen und Psychotherapeut*innen sich ihren Patient*innen zur Verfügung stellen können, indem sie Erregung, Angst und Hilflosigkeit, Formloses und Negatives - nicht erinnerbare Spuren des Traumas - in sich aufnehmen und halten und sie so einer transformativen Bewegung zugänglich machen. Die Bedeutsamkeit einer Begegnung mit dem Zusammenbruch innerhalb der therapeutischen Beziehung wird dabei betont, denn nur so lassen sich Zugangswege zu traumatischen, symbolisch nicht repräsentierten Erfahrungen, die im Körpererleben gespeichert sind, erschließen.
- Gibt wertvolle Einblicke in die psychoanalytische Arbeit mit Patient*innen, die an einer frühen, nicht-neurotischen Störung leiden - Untersucht die Psychodynamik von Stagnationen in psychoanalytischen und psychotherapeutischen Behandlungen - Veranschaulicht verschiedene Ich-Schicksale und die zugrundeliegenden spezifischen psychodynamischen Faktoren - Zeigt über die klassischen psychoanalytischen Konzepte hinausgehende Perspektiven und Ansätze auf zur Integration abgespaltener früher traumatischer Erfahrungen und zur Überwindung des Widerstandes gegenüber Veränderungen - Erörtert spezifische Modalitäten der psychoanalytischen Haltung und der Nutzung der Gegenübertragung.
Autorentext
Jacques Press ist Psychoanalytiker und Psychosomatiker in Genf. Er ist Ausbildungsanalytiker der Schweizer Gesellschaft für Psychoanalyse, Ehrenmitglied der Association Perspectives psychosomatiques, die er auch präsidiert hat, und bis 2019 war er Chair der Working Party über Psychosomatik der Europäischen Psychoanalytischen Vereinigung (EPV). Es liegen mehrere Buchveröffentlichungen und zahlreiche Zeitschriftenbeiträge von ihm vor. (Stand Dezember 2022)
Inhalt
Vorwort Einleitung der Herausgeberinnen Teil I: Der Fels in Bewegung: Konstruktion einer passiven Position Fragmente einer Analyse Regression, Wiederholung, Konstruktion Trauma, Ambiguität, Spaltung Von der traumatischen Bereitschaft im Innern zur Konstruktion der historischen Wahrheit Die Frage des Halluzinatorischen Literatur zu Teil I Teil II: Psyche-Soma Metapsychologische und klinische Aspekte der psychosomatischen Forschung Teil III: Das Negative, der Zusammenbruch, das Formlose Die Übertragung des Negativen Geschichte einer blanden Besessenheit Jenseits der Melancholie Von »Trauer und Melancholie« zu »Die Angst vor dem Zusammenbruch« Der Gebrauch von Winnicott Im Anfang war der Körper Ein psychosomatischer Blick auf den Körper und die Tat Der analytische Prozess zwischen Öffnung zum Formlosen und Suche nach Sinn Quellen und Übersetzer*innen
Titel
Schicksale des frühen Ich
Untertitel
Psychoanalytische Überlegungen zu Frühformen psychischen Geschehens
Autor
Übersetzer
EAN
9783837979572
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
01.07.2023
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
8.46 MB
Anzahl Seiten
266
Auflage
1. Auflage 2023
Lesemotiv
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