Im Alltag trifft man häufig auf die Annahme, dass sich Notengebung und Leistungsdruck in der Schule negativ auf die Gesundheit von Kindern auswirken. Auch sind viele Menschen der Meinung, dass der Leistungsdruck der Schulformen negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität von Kindern habe. Dieses Buch beschäftigt sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung mit Zusammenhängen von Stress und dessen Bewältigung, mit körperlichen Beschwerden und Lebensqualität im Schulalltag von Kindern. Unter Verwendung psychologischer Testverfahren, wurde an 197 Kindern verschiedener Schulformen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) die Auswirkung von Alltagsstress durch Klassenarbeiten und Benotung - basierend auf dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus (1966) - auf körperliche Beschwerden und gesundheitsbezogene Lebensqualität mittels statistischer Verfahren überprüft. Außerdem wurde untersucht, inwieweit sich die Erprobungsstufe negativ auf die Gesundheit von Kindern auswirkt. Erfasst wurden zwei Stichproben, welche sich hinsichtlich der vorangegangenen und aktuellen schulischen Belastungen unterschieden. Zusätzlich wurden Zusammenhänge zwischen Stressvulnerabilität und -bewältigungsstrategien, Benotung, körperlichen Beschwerden und Lebensqualität überprüft und getestet, welche der erfassten Variablen die beste Vorhersagekraft hinsichtlich körperlicher Beschwerden und der Lebensqualität der Kinder hat. Dieses Buch liefert neben neuen Erkenntnissen für die Grundlagenforschung auch Implikationen für eine Verbesserung des Stressbewältigungstrainings bei Kindern.
Autorentext
Dipl.-Psych. Jan Christopher Cwik wurde 1983 in Düsseldorf geboren. Sein Studium der Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal schloss er im Jahr 2010 mit dem akademischen Grad Diplom-Psychologe, in den Anwendungsfächern "Klinische Psychologie und Psychotherapie" und "Pädagogische Psychologie" sowie dem Nebenfach "Erziehungswissenschaft", erfolgreich ab.
Bereits vor und während seines Studiums sammelte der Autor umfassende Erfahrungen im Bereich des pädagogischen Umgangs mit Kindern und Jugendlichen sowie dem Tätigkeitsfeld der Klinischen Psychologie und Psychotherapie. Auch betätigte er sich in seinem Studium in der Wissenschaft an mehreren Lehrstühlen der Psychologie. Diese Erfahrungen motivierten ihn, sich der Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.
Zusammenfassung
Im Alltag trifft man haufig auf die Annahme, dass sich Notengebung und Leistungsdruck in der Schule negativ auf die Gesundheit von Kindern auswirken. Auch sind viele Menschen der Meinung, dass der Leistungsdruck der Schulformen negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualitat von Kindern habe. Dieses Buch beschftigt sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung mit Zusammenhngen von Stress und dessen Bewltigung, mit krperlichen Beschwerden und Lebensqualitt im Schulalltag von Kindern. Unter Verwendung psychologischer Testverfahren, wurde an 197 Kindern verschiedener Schulformen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) die Auswirkung von Alltagsstress durch Klassenarbeiten und Benotung - basierend auf dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus (1966) - auf krperliche Beschwerden und gesundheitsbezogene Lebensqualitt mittels statistischer Verfahren berprft. Auerdem wurde untersucht, inwieweit sich die Erprobungsstufe negativ auf die Gesundheit von Kindern auswirkt. Erfasst wurden zwei Stichproben, welche sich hinsichtlich der vorangegangenen und aktuellen schulischen Belastungen unterschieden. Zustzlich wurden Zusammenhnge zwischen Stressvulnerabilitt und -bewltigungsstrategien, Benotung, krperlichen Beschwerden und Lebensqualitt berprft und getestet, welche der erfassten Variablen die beste Vorhersagekraft hinsichtlich krperlicher Beschwerden und der Lebensqualitt der Kinder hat. Dieses Buch liefert neben neuen Erkenntnissen fr die Grundlagenforschung auch Implikationen fr eine Verbesserung des Stressbewltigungstrainings bei Kindern.