Der Essay nimmt eine fundamentale Kritik der modischen Anthropozän-These vor. Die dort im Angesicht der Klimakatastrophe geforderte Hominisierung der Welt droht in eine enthumanisierte Welt zu münden. Not tut stattdessen eine tiefgreifende Humanisierung des Menschen, die Räume schafft für Andere und Anderes.
»Willkommen im Anthropozän« so titelte der »Economist« 2011 und stieß damit eine neue klimapolitische Debatte über den Menschen und das neue »Menschenzeitalter« an. Mittlerweile wandert dieser Begriff nicht nur durch die Gazetten, sondern auch durch Wissenschaft, Politik und Kultur.Was verbirgt sich hinter diesem Begriff, wo kommt er her? Jürgen Manemann führt in die Debatte ein, zeigt die Gefahren der Theorie des Anthropozäns auf und plädiert für eine neue Humanökologie, die auf eine Transformation der Zivilgesellschaft in eine »Kulturgesellschaft« (Adrienne Goehler) zielt.An der Zeit ist nicht eine weitere Hominisierung der Welt, sondern eine tiefere Humanisierung des Menschen.
Autorentext
Jürgen Manemann (Prof. Dr.), geb. 1963, ist Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Umweltphilosophie, neue Demokratietheorien und die Verhältnisbestimmung von Religion und Politik.
Klappentext
»Willkommen im Anthropozän« so titelte der »Economist« 2011 und stieß damit eine neue klimapolitische Debatte über den Menschen und das neue »Menschenzeitalter« an. Mittlerweile wandert dieser Begriff nicht nur durch die Gazetten, sondern auch durch Wissenschaft, Politik und Kultur.Was verbirgt sich hinter diesem Begriff, wo kommt er her? Jürgen Manemann führt in die Debatte ein, zeigt die Gefahren der Theorie des Anthropozäns auf und plädiert für eine neue Humanökologie, die auf eine Transformation der Zivilgesellschaft in eine »Kulturgesellschaft« (Adrienne Goehler) zielt.An der Zeit ist nicht eine weitere Hominisierung der Welt, sondern eine tiefere Humanisierung des Menschen.
Autorentext
Jürgen Manemann (Prof. Dr.), geb. 1963, ist Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind Umweltphilosophie, neue Demokratietheorien und die Verhältnisbestimmung von Religion und Politik.
Klappentext
»Welcome to the Anthropocene« - a 2011 title of »The Economist« initiating a new climate policy debate about mankind and the new »Age of Humans«. Today, the term is not only found in the gazettes, but also in science, politics, and culture. But what lies behind the term and where does it come from? Jürgen Manemann introduces to the debate, points out the dangers of the theory of the anthropocene, and calls for a human ecology that aims at a transformation of civil society towards a »cultural society« (Adrienne Goehler). It is not time for a new humanization of the world, but a deeper humanization of mankind.
Titel
Kritik des Anthropozäns
Untertitel
Plädoyer für eine neue Humanökologie
Autor
EAN
9783732827732
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
27.09.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.4 MB
Anzahl Seiten
144
Lesemotiv
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