In seinen bersetzungen und Analysen nimmt Jrgen R. Weber die klassische chinesische Lyrik kritisch unter die Lupe und entlarvt sie als Lyrik im Baukastensystem. Die hier vorgelegten berlegungen haben das Anliegen, eine Entzauberung der chinesischen Lyrik zu bewerkstelligen und deutlich zu machen, dass diese Gedichte weit weniger bedeutungsschwer zu lesen und sie vielmehr als am Reibrett entstanden zu denken sind, unter Zuhilfenahme von Bausteinen, die geschickt aneinander gefgt wurden.
Dem kritischen Betrachter treten diese chinesischen Gedichte somit nicht lnger als das Ergebnis eines kreativen Dichtertums von weltliterarischem Niveau entgegen, sondern als das Produkt handwerklicher Fertigkeiten bei der Zusammenstellung der fr das jeweilige Thema passenden schablonenartiger Bilder.
Die 380 bersetzten Gedichte und die fnf Aufstze werden ergnzt durch eine chronologisch angeordnete Liste der Dichter und einer bersicht der Themen und Motive.
Autorentext
Jürgen R. Weber:Jürgen Weber, geb. 1954 in Ludwigshafen am Rhein, ist promovierter Sinologe, Germanist und Musikwissenschaftler. Seit 1980 wohnt er mit seiner Familie in einem Dorf in Schleswig-Holstein. Er arbeitet in der Erwachsenenbildung. Bisherige Veröffentlichungen: sinologische und germanistische Facharbeiten, Arbeitsschwerpunkt ist die Übersetzung klassischer chinesischer Gedichte aus dem 8. Jahrhundert und Aufsätze zum Themenbereich Hermann Hesse und China.
Klappentext
In seinen Übersetzungen und Analysen nimmt Jürgen R. Weber die klassische chinesische Lyrik kritisch unter die Lupe und entlarvt sie als Lyrik im Baukastensystem. Die hier vorgelegten Überlegungen haben das Anliegen, eine Entzauberung der chinesischen Lyrik zu bewerkstelligen und deutlich zu machen, dass diese Gedichte weit weniger bedeutungsschwer zu lesen und sie vielmehr als am Reißbrett entstanden zu denken sind, unter Zuhilfenahme von Bausteinen, die geschickt aneinander gefügt wurden.
Dem kritischen Betrachter treten diese chinesischen Gedichte somit nicht länger als das Ergebnis eines kreativen Dichtertums von weltliterarischem Niveau entgegen, sondern als das Produkt handwerklicher Fertigkeiten bei der Zusammenstellung der für das jeweilige Thema passenden schablonenartiger Bilder.
Die 380 übersetzten Gedichte und die fünf Aufsätze werden ergänzt durch eine chronologisch angeordnete Liste der Dichter und einer Übersicht der Themen und Motive.