Kathrin Böker beschäftigt sich in ihrer qualitativ-rekonstruktiven Studie mit der intergenerationalen Weitergabe kultureller Identität in Familien mit Migrationsgeschichte. Vor dem Hintergrund des theoretischen Begriffs der kulturellen Identität von Stuart Hall sowie der Diskussion um Ethnisierung in der Migrationsforschung wird der Umgang mit kultureller Identität von Eltern und Söhnen mit italienischem Migrationshintergrund untersucht und im Hinblick auf intergenerationale Transmissions- und Transformationsprozesse im Rahmen der Adoleszenz analysiert. In der Analyse narrativ-biografischer Interviews mit Mitgliedern aus drei Familien zeigt sich, dass kulturelle Identität in der Familiendynamik eine Funktion in der Bewältigung migrationsspezifischer intergenerationaler Anforderungen übernimmt. Es werden drei typische Funktionalisierungen von kultureller Identität in der intergenerationalen Beziehungsdynamik herausgearbeitet.



Autorentext

Dr. Kathrin Böker ist aktuell als Psychotherapeutin in Ausbildung am Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau tätig.



Inhalt

Einleitung.- Migration.- Kulturelle Identität und Zugehörigkeit.- Generationenbeziehungen.- Zuspitzung der Fragestellung.- Methodologie und Methode.- Fallrekonstruktionen.- Typologische Abstraktion: Intergenerationale Funktionalisierung kultureller Identität.- Diskussion.- Fazit und Ausblick.- Literatur.

Titel
Intergenerationale Weitergabe kultureller Identität in Familien mit Migrationsgeschichte
Untertitel
Eine rekonstruktive Analyse adoleszenter Generationenbeziehungen
EAN
9783658503086
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
01.01.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
15.59 MB
Anzahl Seiten
426
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