Die Studie untersucht, welche sozialen Funktionen von Spott und Lachen in Homers Ilias und Odyssee sowie in der Dichtung des frühgriechischen Iambos begegnen. Darüber hinaus zeigt sie, dass Spott und Lachen hier auch literarische Funktionen haben, weil diese Texte sich zu den sozialen Wirkungen des Lachens verhalten und diese nutzbar machen. Spott und Lachen bieten dadurch die Grundlage für neue, vertiefte Interpretationen der homerischen Epen und des Iambos.
Untersucht wird unter anderem, inwiefern die Odyssee eine künstlich geformte Perspektive auf Spott und Lachen bietet; inwiefern der Begriff "Invektive" für die Charakterisierung des Iambos geeignet ist; welche soziale Dynamik Semonides' Fraueniambos für seine männlichen Hörer entfaltet; inwiefern eine soziale Kartierung der Iambosfragmente zu ihrem Verständnis beiträgt (Archilochos, Semonides) und wo sie an ihre Grenzen stößt (Hipponax).



Autorentext

Klaus Hermannstädter studierte Klassische Philologie und Geschichte in Tübingen und Durham (Großbritannien) und wurde mit dieser Arbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Er ist als Referent beim Südwestrundfunk (SWR) tätig.

Titel
Spott und Lachen bei Homer und im Iambos
Untertitel
Studien zu ihren sozialen und literarischen Funktionen
EAN
9783381145027
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
16.02.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.6 MB
Anzahl Seiten
384