In diesem Buch wird das Verhältnis zwischen Raumkognition und Lokalitätsäußerungen aus psychologischer Perspektive diskutiert. Hierunter fallen die neuropsychologische Betrachtung der menschlichen Raumrekonstruktion sowie die kognitionswissenschaftliche Frage, wie räumlich-visuelle und sprachliche Informationen bei der Interpretation von Richtungspräpositionen interagieren.
Basierend auf der experimentell-simulativen Methode werden sprach- und neuropsychologische Befunde in ein konnektionistisches Prozessmodell integriert, das durch simulative Evaluation zu neuen empirischen Fragestellungen führt und eine konkrete Metapher für die Betrachtung des Phänomenbereiches bietet.
Autorentext
Dr. Klaus Kessler promovierte bei Prof. Dr. Theo Herrmann am Lehrstuhl Psychologie III der Universität Mannheim.
Klappentext
Basierend auf der experimentell-simulativen Methode integriert der Autor sprach- und neuropsychologische Befunde in ein konnektionistisches Prozessmodell, das durch simulative Evaluation zu neuen empirischen Fragestellungen führt und eine konkrete Metapher für die Betrachtung des Phänomenbereiches bietet.
Inhalt
1 Einleitung.- 2 Theorien, Modelle und Simulationen im psychologischen Forschungsprozeß.- 3 Künstliche neuronale Netze und konnektionistische Netze.- 4 Neuropsychologische Raumrekonstruktion aus der experimentellsimulativen Perspektive.- 5 Lokalisationsausdrücke: Sprechen über Raum.- 6 Ein Modell der Interpretation von vor, hinter, links und rechts.- 7 Ein experimentell-simulatives Forschungsprogramm.- 8 Zusammenfassung.- 9 Literaturverzeichnis.- Anhang: Ein Durchlauf durch das Modell.