Die Themen »Gewalt und Freiheitsrechte in der Psychiatrie« sind hochrelevant die praktische Implementierung von standardisierten Nachbesprechungen von erfolgten Zwangsmaßnahmen unter Einbeziehung aller Beteiligten dient nicht nur der Prävention, sondern auch der Transparenz von Entscheidungen und dem Erhalt der therapeutischen Beziehung. Diese Arbeitshilfe zeigt den Weg.
Der Sprachlosigkeit begegnen Die Anwendung von Zwang in der Psychiatrie belastet alle daran Beteiligten. Oft fehlen Raum und Struktur für eine gemeinsame Reflexion des Erlebten. Die Arbeitshilfe zur standardisierten Nachbesprechung von Zwangsmaßnahmen entstand aus der langjährigen Erfahrung der Autorinnen und des Autors. Sie lädt dazu ein, Betroffenen und Mitarbeitenden die Gelegenheit zu geben, eine vielleicht traumatische Erfahrung zu bearbeiten und sensibilisiert für die Bedürfnisse des Gegenübers. Ergänzt wird das Praxishandbuch um den Leitfaden und ein Schulungskonzept zur Implementierung von Nachbesprechungen im Klinikalltag. Dabei werden die typischen Fragestellungen der Mitarbeitenden aufgegriffen und Stolpersteine offensiv angesprochen.
Autorentext
Anna Oster ist Psychologin und arbeitet als Assistenz/Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Psychiatrie & Psychotherapie I der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk, Berlin.
Inhalt
Geleitworte 8 »Zwangsmaßnahmen als Ausdruck von misslungener Kommunikation« Thomas Bock 8 »Die Kommunikation gerät nicht erst mit der Zwangsmaßnahme in Schieflage.« Gwen Schulz 9 Warum dieses Buch? 13 Zwangsmaßnahmen und die Psychiatrie 14 Formen von Zwang 15 Rechtliche Rahmenbedingungen 17 Zwangsmaßnahmen müssen alternativlos sein 18 Ursachen für Zwangsmaßnahmen 20 Folgen von Zwangsmaßnahmen 22 Das Weddinger Modell 24 Warum Zwangsmaßnahmen nachbesprechen? 30 Nachbesprechungen in der Praxis 32 Leitfadengestützte Nachbesprechung im Weddinger Modell 33 Die Notwendigkeit transparenter Entscheidungsfindungsprozesse 34 Ziele der leitfadengestützten Nachbesprechung 37 Anwendung des standardisierten Leitfadens 44 »Wie wir uns begegnen« Setting der Nachbesprechung 44 »Was wir gemeinsam reflektieren« Inhalte des Leitfadens 50 Fallbeispiel 58 Auf einen Blick: Was Beteiligte der Pilotstudie über die Nachbesprechung sagen 67 Erstellung von Krisenplänen und Behandlungsvereinbarungen aus der Nachbesprechung 69 Implementierung der leitfadengestützten Nachbesprechung 71 Implementierung im Behandlungsalltag: »Wie kann es gehen?« 71 Schulung der Mitarbeitenden 75 Hürden und Widerstände im Implementierungsprozess 77 FAQs zur Implementierung und Durchführung leitfadengestützter Nachbesprechungen 80 Wissenschaftliche Evaluation der leitfadengestützten Nachbesprechung 86 Studie über die Auswirkungen der Nachbesprechung 86 Fazit 99 »Warum sollten wir Zwangsmaßnahmen nachbesprechen?« 99 »Warum ist die leitfadengestützte Nachbesprechung eine geeignete Intervention?« 101 Literatur 103
Der Sprachlosigkeit begegnen Die Anwendung von Zwang in der Psychiatrie belastet alle daran Beteiligten. Oft fehlen Raum und Struktur für eine gemeinsame Reflexion des Erlebten. Die Arbeitshilfe zur standardisierten Nachbesprechung von Zwangsmaßnahmen entstand aus der langjährigen Erfahrung der Autorinnen und des Autors. Sie lädt dazu ein, Betroffenen und Mitarbeitenden die Gelegenheit zu geben, eine vielleicht traumatische Erfahrung zu bearbeiten und sensibilisiert für die Bedürfnisse des Gegenübers. Ergänzt wird das Praxishandbuch um den Leitfaden und ein Schulungskonzept zur Implementierung von Nachbesprechungen im Klinikalltag. Dabei werden die typischen Fragestellungen der Mitarbeitenden aufgegriffen und Stolpersteine offensiv angesprochen.
Autorentext
Anna Oster ist Psychologin und arbeitet als Assistenz/Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Psychiatrie & Psychotherapie I der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk, Berlin.
Inhalt
Geleitworte 8 »Zwangsmaßnahmen als Ausdruck von misslungener Kommunikation« Thomas Bock 8 »Die Kommunikation gerät nicht erst mit der Zwangsmaßnahme in Schieflage.« Gwen Schulz 9 Warum dieses Buch? 13 Zwangsmaßnahmen und die Psychiatrie 14 Formen von Zwang 15 Rechtliche Rahmenbedingungen 17 Zwangsmaßnahmen müssen alternativlos sein 18 Ursachen für Zwangsmaßnahmen 20 Folgen von Zwangsmaßnahmen 22 Das Weddinger Modell 24 Warum Zwangsmaßnahmen nachbesprechen? 30 Nachbesprechungen in der Praxis 32 Leitfadengestützte Nachbesprechung im Weddinger Modell 33 Die Notwendigkeit transparenter Entscheidungsfindungsprozesse 34 Ziele der leitfadengestützten Nachbesprechung 37 Anwendung des standardisierten Leitfadens 44 »Wie wir uns begegnen« Setting der Nachbesprechung 44 »Was wir gemeinsam reflektieren« Inhalte des Leitfadens 50 Fallbeispiel 58 Auf einen Blick: Was Beteiligte der Pilotstudie über die Nachbesprechung sagen 67 Erstellung von Krisenplänen und Behandlungsvereinbarungen aus der Nachbesprechung 69 Implementierung der leitfadengestützten Nachbesprechung 71 Implementierung im Behandlungsalltag: »Wie kann es gehen?« 71 Schulung der Mitarbeitenden 75 Hürden und Widerstände im Implementierungsprozess 77 FAQs zur Implementierung und Durchführung leitfadengestützter Nachbesprechungen 80 Wissenschaftliche Evaluation der leitfadengestützten Nachbesprechung 86 Studie über die Auswirkungen der Nachbesprechung 86 Fazit 99 »Warum sollten wir Zwangsmaßnahmen nachbesprechen?« 99 »Warum ist die leitfadengestützte Nachbesprechung eine geeignete Intervention?« 101 Literatur 103
Titel
Nachbesprechung von Zwangsmaßnahmen
Untertitel
Ein Praxisleitfaden
EAN
9783966051095
Format
PDF
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
17.11.2021
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.51 MB
Anzahl Seiten
107
Lesemotiv
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