Die Stadterneuerung Istanbuls sozialer Aufstieg und gleichzeitige Entfremdung. Über die biografische Verarbeitung räumlicher Transformationsprozesse.

Ständige Erneuerung, Erweiterung und rigoroser Umbau prägen die Stadt Istanbul insbesondere seit den 1950er Jahren. Was bedeutet eine derart rasante Urbanisierung für ihre Einwohner*innen? Welche (neuen) Räume werden in der Megacity relevant? Verliert die Stadt als Ort an Bedeutung und wird »just a spot«? Lisanne Riedel verbindet biographisch-narrative Interviews mit dem sozialräumlichen Erleben und rekonstruiert urban-migrantische Lebensgeschichten, die von sozialen Aufstiegen handeln, aber auch von Entfremdung und Überforderung durch die sich stetig verändernde Umwelt.

Autorentext
Lisanne Riedel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Orient- und Asienwissenschaften sowie am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Sie lehrt mit den Schwerpunkten qualitative Methoden und interdisziplinäre Stadt- und Raumforschung und hat Soziologie in Bielefeld, Istanbul und Bonn studiert.

Zusammenfassung
Ständige Erneuerung, Erweiterung und rigoroser Umbau prägen die Stadt Istanbul - insbesondere seit den 1950er Jahren. Was bedeutet eine derart rasante Urbanisierung für ihre Einwohner*innen? Welche (neuen) Räume werden in der Megacity relevant? Verliert die Stadt als Ort an Bedeutung und wird »just a spot«? Lisanne Riedel verbindet biographisch-narrative Interviews mit dem sozialräumlichen Erleben und rekonstruiert urban-migrantische Lebensgeschichten, die von sozialen Aufstiegen handeln, aber auch von Entfremdung und Überforderung durch die sich stetig verändernde Umwelt.
Titel
Das Fremdwerden der eigenen Stadt
Untertitel
Eine Studie zu Biografie und Raum in Istanbul
EAN
9783839457740
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
03.08.2021
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.79 MB
Anzahl Seiten
288
Lesemotiv