Die Vertreter der Bewegung des "Offenen Theismus" sind überzeugt: Wenn Gott Liebe ist, dann erschafft er auch diese Welt und besonders den Menschen aus seiner Liebe heraus. Authentische Liebe ist aber nur möglich, wenn Gott dem Menschen Freiheit zugesteht. Damit geht Gott ein großes Risiko ein - er entscheidet nicht mehr allein über den Verlauf der Weltgeschichte, die damit auch für ihn unkalkulierbar und ein echtes Wagnis wird. Aber widerspricht das nicht klassischen Vorstellungen von den Eigenschaften Gottes? Ist er nicht allwissend, allmächtig, unveränderbar, souverän? Ist Gott überhaupt noch ein "richtiger" Gott, wenn er sich so von menschlichem Handeln abhängig macht? Das Buch zeichnet die Debatte um diese neue Sicht in mehreren Phasen nach und legt Wert auf die theologischen, philosophischen und biblischen Argumente, die im Spiel sind.

Autorentext
Manuel Schmid hat am Theologischen Seminar St. Chrischona (Schweiz) und an der Universität Basel Theologie studiert und wurde mit einer Arbeit über den Offenen Theismus promoviert. Er hat als Pastor einer evangelischen Freikirche gearbeitet und an verschiedenen Seminaren unterrichtet. Zurzeit arbeitet er als Theologe bei reflab.ch, einer online-Kommunikationsschmiede der Reformierten Kirche Zürich.
Titel
Kämpfen um den Gott der Bibel
Untertitel
Die bewegte Geschichte des Offenen Theismus
EAN
9783765577208
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
15.03.2021
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
5.11 MB
Anzahl Seiten
385
Lesemotiv