Die Tiere von Paris ist das ironische Selbstgespräch einer Alleinerziehenden, die sich und dem Leser das Dreiecksverhältnis zwischen ihr selbst, ihrem Kind und ihrem Exmann schonungslos vor Augen führt. Bereits während der Ehe hat sich von Anfang an eine Entwicklung abgezeichnet, die sie nicht wahrnehmen und wahrhaben wollte. Als sie ein Kind bekommt, überschlagen sich die Ereignisse.Die Erzählerin, die sich als Wissenschaftlerin und Sachbuchautorin mit Stadtgeografie, Landschaftsräumen und dem Verirren beschäftigt, bemüht sich nach der Trennung, ihren Alltag mit dem heranwachsenden Kind zu gestalten und ohne Selbstmitleid zu bewältigen. Doch die mit einem hoffnungsvollen Rückblick beginnende Geschichte gerät in einem unwiderstehlichen Sog zur Katastrophe einer Scheidungsfamilie. Zwischen den Eltern hin- und hergerissen, muss die Tochter ihren eigenen Weg finden.Der Roman spielt in Paris, Tokio, Wien und Italien und entfaltet ein weites Panorama unterschiedlicher Lebensentwürfe. Ein raffiniert schlichtes Buch über aktuelle Fragen zur Vereinbarkeit von Kind und Beruf und die Rollen von Männern und Frauen.

"Margit Schreiner schildert das so nüchtern, so extrem verdichtet, dass es dem Leser schier den Atem raubt ... Kaum eine soziologische Studie kann so gut wie dieses Büchlein vermitteln, was für ein erschöpftes Selbst eine alleinerziehende Frau wird ... In seiner Schwärze ist der Roman ein Gegengift gegen all die eitlen Debatten-Bücher von mehrkindrigen Karrierefrauen und all die esoterisch-säuselnden Beschwichtigungssachbücher. ... Schmal der Roman, groß die Desillusionierung. Man könnte die Autorin den weiblichen Michel Houellebecq aus Österreich nennen!"Pascal Fischer, SWR 2"Margit Schreiner vermischt in ihrem Text gekonnt Banales und Aufregendes, das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen. Die Autorin erzählt das Leben ihrer Protagonistin ungekünstelt und unaufgeregt. Ohne Schuldzuweisungen, ohne erhobenen Zeigefinger berichtet sie darüber, wie schwer es trotz aller Freiheiten und vermeintlicher Freiheiten ist, für sich einen Weg in diesem Leben zu finden. ... Hier geht es nicht darum, feministische Parabeln zu formulieren; nicht darum, die Welt in Gut und Böse einzuteilen. Sondern zu zeigen, dass jeder - egal ob Mann oder Frau oder Kind - darum kämpft, sein Leben halbwegs ordentlich und glücklich zu leben. Und dass das mal besser und mal weniger gut gelingt."Gerhard Pretting, ORF Ex Libris"Ein Buch, das einem den Atem stocken lässt."Karl-Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung"DIE TIERE VON PARIS ist interessant durch die Detaiis und die gewählte Erzählhaltung. ... Mit Schauplätzen zwischen Wien, Tokio, Paris und dem römischen Mezzogiorno weht eine angenehme und moderne Weltoffenheit durch das Buch."Wolfgang Huber-Lang, APA"Ein Buch rund um das turbulente Leben von Alleinerziehenden, wo die Kinder nicht auf der Strecke bleiben."Katharina Maurer, ORF Radio Kulturjournal"Der literarische Kunstgriff von Schreiners Familienbesichtigung ist die Erzählhaltung in der zweiten Person. (...) Schreiner arbeitet in ihrem neuen Buch an den zentralen Bruchlinien unserer Gesellschaft."Evelyne Polt-Heinzl, Die Presse"Ein ironisches Selbstgespräch einer Alleinerziehenden, die dem Leser das Dreiecksverhältnis zwischen ihr selbst, ihrem Kind und dem Ex-Mann schonungslos vor Augen führt."Ruth Rybarski, ORF-TV, a.viso"Abgekühlte und doch beseelte Worte einer innerlich wachsenden Frau - und ein Ende, das den Leser erstarrt zurücklässt."Magazin BÜCHER

Autorentext
Margit Schreiner wurde 1953 in Linz geboren. Nach längeren Aufenthalten in Tokio, Paris, Berlin, Italien und dann wieder in Linz lebt sie derzeit in Gmund, Niederösterreich. Sie erhielt fur ihre Bucher zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. den Oberösterreichischen Landeskulturpreis und den Österreichischen Wurdigungspreis fur Literatur. 2015 wurde sie mit dem Johann-Beer-Literaturpreis und dem Heinrich-Gleißner-Preis ausgezeichnet, 2016 erhielt sie den Anton-Wildgans-Preis. Mit Kein Platz mehr war sie 2018 fur den Österreichischen Buchpreis nominiert. www.margitschreiner.com

Klappentext

DIE TIERE VON PARIS ist das ironische Selbstgespräch einer Alleinerziehenden, die sich und dem Leser das Dreiecksverhältnis zwischen ihr selbst, ihrem Kind und ihrem Exmann schonungslos vor Augen führt. Bereits während der Ehe hat sich von Anfang an eine Entwicklung abgezeichnet, die sie nicht wahrnehmen und wahrhaben wollte. Als sie ein Kind bekommt, überschlagen sich die Ereignisse.

Die Erzählerin, die sich als Wissenschaftlerin und Sachbuchautorin mit Stadtgeografie, Landschaftsräumen und dem Verirren beschäftigt, bemüht sich nach der Trennung, ihren Alltag mit dem heranwachsenden Kind zu gestalten und ohne Selbstmitleid zu bewältigen. Doch die mit einem hoffnungsvollen Rückblick beginnende Geschichte gerät in einem unwiderstehlichen Sog zur Katastrophe einer Scheidungsfamilie. Zwischen den Eltern hin- und hergerissen, muss die Tochter ihren eigenen Weg finden.

Der Roman spielt in Paris, Tokio, Wien und Italien und entfaltet ein weites Panorama unterschiedlicher Lebensentwürfe. Ein raffiniert schlichtes Buch über aktuelle Fragen zur Vereinbarkeit von Kind und Beruf und die Rollen von Männern und Frauen.

Titel
Die Tiere von Paris
EAN
9783895619861
ISBN
978-3-89561-986-1
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
03.12.2012
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.05 MB
Anzahl Seiten
192
Jahr
2012
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv