Viele Jahrhunderte lang galt Island als unbekannte Insel am nördlichen Rand Europas. Sie regte die Fantasie der Menschen an und wirkte faszinierend auf Abenteurer, Wissenschaftler und andere Reisende, deren Berichte vom Publikum mit Spannung erwartet wurden. Heute ist Island ein gut erschlossenes Reiseziel im globalen Tourismus. Doch was ist es, was uns nach Island zieht? Was hoffen wir dort zu finden? Und wonach suchten frühere Reisende? Die Kultur- und Übersetzungswissenschaftlerin Marion Lerner geht solchen Fragen in einem Vergleich von Reisebüchern aus den Jahrenn 1846, 1909 und 1989 nach. Sie untersucht nicht nur die Texte sondern auch die jeweiligen Kontexte, aus denen sie hervorgegangen sind. Das Zusammenspiel von Bild und Text wird ebenso betrachtet wie umfangreiche intertextuelle Beziehungen. Die Autorin skizziert die historische Entwicklung von Reiserouten und Reisepraxis in Island vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Massentourismus der Gegenwart. Sie erkundet, wie Reisende den Einheimischen gegenübertraten und welche Rolle die isländische Natur in unserer Vorstellungswelt spielt.
Titel
Von der ödesten und traurigsten Gegend zur Insel der Träume
Untertitel
Islandreisebücher im touristischen Kontext
Autor
EAN
9783831671564
ISBN
978-3-8316-7156-4
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
10.08.2015
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
334
Jahr
2015
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv
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