Die Arbeit behandelt die Lehre vom "Baugrundrisiko" im Sinne einer von der herrschenden Meinung angenommenen Zuweisung rechtlicher und wirtschaftlicher Risiken auf den Besteller einer Bauleistung. Ausgehend von den Motiven und Protokollen zum BGB stellt Vogelheim dar, dass der Gesetzgeber wie auch das Reichsgericht keine allgemeine Risikozuweisung auf den Besteller im Sinn hatten. Auf dem Weg zu der heute vertretenen herrschenden Ansicht arbeitet er vier Meilensteine heraus, die im Hinblick auf die argumentativen Neuerungen und die Auswirkungen auf die Rechtsprechung untersucht werden. Mit dem fünften Meilenstein,dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.8.2009, und der darin angedeuteten Abkehr von der Lehre vom "Baugrundrisiko" geht Vogelheim in eine Darstellung des aktuellen Meinungsstands über. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die von der herrschenden Meinung verwendeten Argumentationen nicht tragfähig sind und führt die mit dem "Baugrundrisiko" in Verbindung gebrachten Fälle einer auf Willenserklärungen der Parteien basierenden Lösung zu.
Titel
Die Lehre vom "Baugrundrisiko"
Untertitel
Eine "übergesetzliche" Rechtsfigur
Autor
EAN
9783869652375
ISBN
978-3-86965-237-5
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Genre
Veröffentlichung
30.05.2013
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.56 MB
Anzahl Seiten
166
Jahr
2013
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.