Isabella Romano trägt eine Narbe, die von ihrem Schlüsselbein bis zu ihrem Herzen reicht - ein Geschenk ihres Bruders Carlo, das er ihr mit sechzehn Jahren zufügte. Er wollte sie als beschädigt brandmarken. Doch stattdessen lehrte es sie, dass Narben einen gefährlich machen, wenn man aufhört, sie zu verstecken. Als heimliche Vollstreckerin ihres Vaters und wahre Macht hinter dem Romano-Imperium spielt Isabella ein raffiniertes Spiel. Als sie die brutale Ermordung des Galeristen Paolo auf neutralem Boden inszeniert, löst sie einen perfekten Sturm aus: eine obligatorische gemeinsame Ermittlung, die sie in die Nähe von vier Männern bringt, die sie seit Jahren beobachtet. Dante Valentino, der berechnende Don, der glaubt, Schach zu spielen, während Isabella längst gewonnen hat. Marco, der unberechenbare Vollstrecker, dessen Gewalt sie umzulenken plant. Luca, der brillante Consigliere, dessen strategischer Verstand fast an ihren heranreicht. Und Mateo Castellano, der sizilianische Erbe, dessen Familie New York zurückerobern will - und der ihre Masken durchschaut, was ihr Angst einjagt. Isabella wird sie alle benutzen. Sie strategisch verführen. Ihre Besessenheit zu ihrer Waffe machen. Sie braucht ihre Territorien, ihre Soldaten, ihre vollständige Unterwerfung, um den Putsch durchzuführen, den sie seit drei Jahren plant. Doch sie hatte nicht damit gerechnet, dass Mateo in ihr echte Gefühle wecken würde, die über ihre Berechnungen hinausgehen. In der Mafia sind die gefährlichsten Narben die, die man sich selbst zufügt. Und Isabella ist im Begriff, ihren Namen in jede Familie New Yorks einzugravieren - selbst wenn es bedeutet, den einzigen Mann zu zerstören, der das Monster, das sie geworden ist, tatsächlich lieben könnte.