Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Klassiker der empirischen Organisationsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kommt es eigentlich, dass Organisationsmitglieder das machen, was die Organisation will? Die Antwort scheint einfach: Weil sie ansonsten rausgeworfen werden. Man vergisst dabei aber schnell Zwangsmitgliedschaften wie in der Schule oder beim Militär. "Rausgeschmissen" wird hier in der Regel niemand. Es wird ihm höchstens mit anderweitigen Strafen gedroht. Ob nun mit Rausschmiss oder anderen Strafen gedroht wird, scheint aber letztlich keinen Unterschied zu machen, oder doch? Drohungen reichen jedenfalls in beiden Fällen bei weitem nicht aus, um Motivation zu erzeugen, die Zwecke der Organisation zu verfolgen. Wenn Mitarbeiter beispielsweise "Dienst nach Vorschrift" machen, läuft so gut wie gar nichts. Sie müssen auch anderweitig motiviert werden. Selbst in den meisten Gefängnissen läuft wenig, wenn nur gedroht wird. Eine entscheidende Rolle kommt hierbei, sowohl formalen als auch informalen, positiven Sanktionen zu. Eine große Bedeutung haben hierbei die Vorgesetzten-Untergebenen-Verhältnisse.
Eine Betrachtung mit den Werkzeugen aus Niklas Luhmanns Systemtheorie.

Titel
Warum Drohungen nicht ausreichen
Untertitel
Positive Sanktionen und die Rolle von Vorgesetzten
EAN
9783638023573
ISBN
978-3-638-02357-3
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
12.03.2008
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.34 MB
Anzahl Seiten
9
Jahr
2008
Untertitel
Deutsch