Die vergessenen sozialen Menschenrechte erlebten im vergangenen Jahrzehnt einen bemerkenswerten Aufschwung. Doch noch immer sind sie uns wenig vertraut. Wo sind die sozialen Menschenrechte rechtlich verankert? Wie lassen sich die einzelnen Rechte näher bestimmen und wen verpflichten sie auf welche Weise? Wie lassen sich die soziale Menschenrechte einfordern und umsetzen? Welche Rolle spielen dabei die Staaten, die Staatengemeinschaft und die Zivilgesellschaft? Diese und weitere Fragen rund um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (kurz: soziale Menschenrechte) behandelt die Studie. Sie nimmt das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit ebenso in den Blick wie die Rechte auf Arbeit, auf gerechte Arbeitsbedingungen, auf soziale Sicherheit, auf Gesundheit, auf angemessene Unterkunft, auf Nahrung, auf Trinkwasser und Sanitärversorgung sowie das Recht auf kulturelle Teilhabe. Eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen veranschaulicht, wie die jeweiligen Rechte konkretisiert werden (können) und welch große Bedeutung dem sozialen Menschenrechtsschutz weltweit zukommt.

Autorentext

Dr. Michael Krennerich
ist Vorsitzender des Nürnberger Menschenrechtszentrums und arbeitet am Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Universität Erlangen-Nürnberg, Bismarckstr. 1, 91054 Erlangen.



Klappentext

Die "vergessenen" sozialen Menschenrechte erlebten im vergangenen Jahrzehnt einen bemerkenswerten Aufschwung. Doch noch immer sind sie uns wenig vertraut. Wo sind die sozialen Menschenrechte rechtlich verankert? Wie lassen sich die einzelnen Rechte näher bestimmen und wen verpflichten sie auf welche Weise? Wie lassen sich die soziale Menschenrechte einfordern und umsetzen? Welche Rolle spielen dabei die Staaten, die Staatengemeinschaft und die Zivilgesellschaft? Diese und weitere Fragen rund um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (kurz: soziale Menschenrechte) behandelt die Studie. Sie nimmt das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit ebenso in den Blick wie die Rechte auf Arbeit, auf gerechte Arbeitsbedingungen, auf soziale Sicherheit, auf Gesundheit, auf angemessene Unterkunft, auf Nahrung, auf Trinkwasser und Sanitärversorgung sowie das Recht auf kulturelle Teilhabe. Eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen veranschaulicht, wie die jeweiligen Rechte konkretisiert werden (können) und welch große Bedeutung dem sozialen Menschenrechtsschutz weltweit zukommt.



Zusammenfassung
Die "e;vergessenen"e; sozialen Menschenrechte erlebten im vergangenen Jahrzehnt einen bemerkenswerten Aufschwung. Doch noch immer sind sie uns wenig vertraut. Wo sind die sozialen Menschenrechte rechtlich verankert? Wie lassen sich die einzelnen Rechte naher bestimmen und wen verpflichten sie auf welche Weise? Wie lassen sich die soziale Menschenrechte einfordern und umsetzen? Welche Rolle spielen dabei die Staaten, die Staatengemeinschaft und die Zivilgesellschaft? Diese und weitere Fragen rund um die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (kurz: soziale Menschenrechte) behandelt die Studie. Sie nimmt das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit ebenso in den Blick wie die Rechte auf Arbeit, auf gerechte Arbeitsbedingungen, auf soziale Sicherheit, auf Gesundheit, auf angemessene Unterkunft, auf Nahrung, auf Trinkwasser und Sanitarversorgung sowie das Recht auf kulturelle Teilhabe. Eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen veranschaulicht, wie die jeweiligen Rechte konkretisiert werden (konnen) und welch groe Bedeutung dem sozialen Menschenrechtsschutz weltweit zukommt.

Inhalt
EINFÜHRUNG TEIL I: DIE VERANKERUNG SOZIALER MENSCHENRECHTE IM INTERNATIONALEN UND NATIONALEN RECHT 1 Wie haben sich soziale Menschenrechte entwickelt? Ein historisch-rechtlicher Abriss 2 Wo sind soziale Menschenrechte positiv-rechtlich verankert? Orientierungspfade im Dickicht des Rechts 3 Die Kodifizierung der Menschenrechte als politischer Prozess und als menschenrechtspolitisches Ziel TEIL II: DER INHALT SOZIALER MENSCHENRECHTE INTERPRETATION UND ANWENDUNGSBEISPIELE 4 Sind soziale Menschenrechte "echte" Menschenrechte? Rechtsnatur und staatliche Pflichten 5 Wie lassen sich die sozialen Menschenrechte näher bestimmen? Zum besseren Verständnis einzelner Rechte 6 Die Interpretation sozialer Menschenrechte im Wandel TEIL III: DIE DURCHSETZUNG SOZIALER MENSCHENRECHTE 7 Der nationale Menschenrechtsschutz - die Staaten in der Pflicht 8 Der internationale Menschenrechtsschutz 9 Nicht-staatlicher Menschenrechtsschutz: Zivilgesellschaftliches Engagement für soziale Menschenrechte 10 Die Durchsetzung sozialer Menschenrechte zwischen Selbstverpflichtung, Druck, Anreizen, Routine und Überzeugung TEIL IV: ABSCHLUSSBEMERKUNGEN 11 Verrechtlichung der Politik durch soziale Menschenrechte? 12 Ausblick LITERATUR
Titel
Soziale Menschenrechte
Untertitel
Zwischen Recht und Politik
EAN
9783734404344
ISBN
978-3-7344-0434-4
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
13.12.2016
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
4.33 MB
Anzahl Seiten
528
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv