Als Michela Marzano sich erstmals mit der eigenen Familiengeschichte auseinandersetzt, fällt sie aus allen Wolken: Sie stellt fest, dass ihr Großvater, nach gern bemühter Legende immer schon erklärter Gegner des Faschismus, seinerzeit einer der ersten Unterstützer Mussolinis war. Wie konnte es dazu kommen und welche Auswirkungen hatte diese unausgesprochene politische Prägung auf die nachfolgenden Generationen, auf Michelas strengen, patriarchenhaften Vater und letztlich auch auf sie selbst?
Ein schonungsloses Buch, ebenso persönlich wie politisch - und zugleich ein erhellender Exkurs über die Psychologie der Erinnerung und des Verdrängens, sei es persönlich oder universell.
Autorentext
Michela Marzano wurde 1970 in Rom geboren. Sie lebt seit 1998 in Paris, wo sie Moralphilosophie lehrt. Sie schreibt u.a. für LA REPUBBLICA und LA STAMPA und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit FALLS ICH DA WAR, HABE ICH NICHTS GESEHEN erhielt sie den renommierten PREMIO MONDELLO.
Titel
Falls ich da war, habe ich nichts gesehen
Untertitel
Marzanos Buch ist nicht nur ein Akt der persönlichen Befreiung, sondern auch eine nicht selbstverständliche Mutprobe. Francesca Polistina / FAZ
Autor
Übersetzer
EAN
9783751748445
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
25.08.2023
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.74 MB
Anzahl Seiten
367
Auflage
1. Aufl. 2023
Lesemotiv
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