Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfungen -bis zu 25% der Bevölkerung in Europa leiden laut Barmer Arztreport regelmäßig an diesen Beschwerden. Einer der häufigsten Auslöser ist das Reizdarmsyndrom: ein Krankheitsbild,welches in seiner Prävalenz lange systematisch unterschätzt wurde und erst in der jüngeren Vergangenheit stärker in den Fokus gerückt ist. Mittlerweile geht man davon aus, dass rund11 Millionen Menschen allein in Deutschland unter einem Reizdarmsyndrom leiden.Patienten sehen sich dabei oft mit einem langen Leidensweg konfrontiert: Bis zu 8 Jahre kann es dauern, bis eine gesicherte Diagnose vorliegt.
Die S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) gibt vor, in welcher Form Diagnose und Therapie durchgeführt werden sollen.

Verständlich erklärt: Krankheitsbild, Einflussfaktoren und Behandlungsmöglichkeiten Was hilft? Diese Therapieansätze haben sich bewährt Praktische Alltagstipps für ein Leben mit RDS

Autorentext

Priv.-Doz. Dr. med. Miriam Goebel-Stengel, Internistin mit den Zusatzweiterbildungen Neurogastroenterologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Leitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin II, Leiterin der Zentralen Notaufnahme und Ärztliche Direktorin der Helios Klinik Rottweil; Vorstandsvorsitzende des unabhängigen Informationsforums für Magen-Darm-Erkrankungen (MAGDA) der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität. Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Psychosomatischen Medizin & Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Andreas Stengel, Internist und Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit den Zusatzweiterbildungen Neurogastroenterologie, Ernährungsmedizin und Psychoonkologie; Leitender Oberarzt und Stellvertretender Ärztlicher Direktor an der Klinik Innere Medizin - Psychosomatische Medizin & Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen; Sektionsleiter Psychoonkologie; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik, Charité - Universitätsmedizin Berlin



Klappentext

Ein Leben mit RDS ist gut möglich!

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine der häufigsten Volkskrankheiten. Circa 7-10% der Bevölkerung leiden an einem Reizdarmsyndrom. Das sind in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen. Das Reizdarmsyndrom (RDS, IBS) ist eine komplexe, funktionelle gastrointestinale Störung, gekennzeichnet durch chronische Bauchschmerzen und/oder veränderte Darmgewohnheiten. Obwohl das Reizdarmsyndrom so häufig ist, fühlen sich Patient:innen unzureichend informiert und behandelt. Die Lebensqualität der Betroffenen kann spürbar leiden. Ursachen und Auslöser des RDS sind noch nicht ausreichend geklärt.

Das Buch erläutert das Krankheitsbild und die Diagnostik. Ausführlich werden mögliche Therapieoptionen erklärt und wann diese besonders wirksam sind. Einflussfaktoren, wie z.B. Ernährung, Darmbakterien, psychische Belastungen und Stress, die ein Reizdarmsyndrom begünstigen, werden vorgestellt, und Betroffene erhalten viele Hinweise für den Alltag mit einem Reizdarmsyndrom.

Das Buch orientiert sich an der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der DGVS sowie den klinischen und wissenschaftlichen Erfahrungen der beiden Autor:innen. Es richtet sich an Patient:innen, Angehörige und beratend Tätige, die mit dieser Patientengruppe arbeiten.



Inhalt

1 . Das Krankheitsbild.- 2. Die Diagnostik.- 3. Behandlungsoptionen.- 4. Einfluss der Psyche auf das RDS.- 5. Alltagstipps.

Titel
Ratgeber Reizdarmsyndrom
Untertitel
Behandlungsmöglichkeiten und was Sie selbst tun können
EAN
9783662645253
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
30.09.2022
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
4.24 MB
Anzahl Seiten
172
Auflage
1. Aufl. 2022
Lesemotiv