Die Ökonomie des Teilens wird als ein Phänomen beschrieben, welches das Potenzial hat, Märkte und das mit ihnen korrespondierende Verhalten von KonsumentInnen dauerhaft zu verändern. Dem Grundprinzip Teilen statt Besitzen folgend, könnte Sharing so die implizite Annahme zu einer besseren Auslastung kaum genutzter Güter und Dienstleistungen führen. Vor diesem Hintergrund könnte Sharing eine zentrale Möglichkeit zur Stärkung nachhaltiger Konsummuster sein. Angesichts dessen ist das Ziel der vorliegenden Publikation durch systematische Analyse ausgewählte Einflussfaktoren einen Erklärungsbeitrag zum Sharingverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten zu leisten. In fünf verschiedenen Beiträgen wird u.a. gezeigt, dass die Bereitschaft zum Sharing mit zunehmender sozialer Distanz zum Austauschpartner abnimmt. Ferner wird dargelegt, dass ökonomische Motive einen starken Einfluss auf die Loyalität gegenüber einem Sharing-Anbieter ausüben. Neben diesen selbstbezogenen Präferenzen wird aufgezeigt, dass ebenso soziale und ethische Motivationen in den Bedürfnisstrukturen der Sharing-Geber und -Nehmer zu finden sind. In der Gesamtbetrachtung aller Beiträge wird deutlich, dass Sharing als ökonomische Austauschpraxis in einem Spannungsfeld von individueller Nutzenorientierung und Gemeinwohlorientierung liegt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden im Rahmen des Konzepts der strategischen Marketingplanung Handlungsimplikationen für Unternehmen sowie gesellschaftliche Akteure aufgezeigt. Dabei wird deutlich, dass mögliche Maßnahmen als andauernde Aufgabe systematisch geplant, umgesetzt und kontrolliert werden sollten, wenn gesellschaftliche Herausforderungen im Kontext der Nachhaltigkeit gelöst werden sollen.

Zusammenfassung
Die Okonomie des Teilens wird als ein Phanomen beschrieben, welches das Potenzial hat, Markte und das mit ihnen korrespondierende Verhalten von Konsumenten dauerhaft zu verandern. Dem Grundprinzip "e;Teilen statt Besitzen"e; folgend, konnte Sharing - so die implizite Annahme - zu einer besseren Auslastung kaum genutzter Guter und Dienstleistungen fuhren. Vor diesem Hintergrund konnte Sharing eine zentrale Moglichkeit zur Starkung nachhaltiger Konsummuster sein. Angesichts dessen ist das Ziel der vorliegenden Publikation durch systematische Analyse ausgewhlte Einflussfaktoren einen Erklrungsbeitrag zum Sharingverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten zu leisten. In fnf verschiedenen Beitrgen wird u.a. gezeigt, dass die Bereitschaft zum Sharing mit zunehmender sozialer Distanz zum Austauschpartner abnimmt. Ferner wird dargelegt, dass konomische Motive einen starken Einfluss auf die Loyalitt gegenber einem Sharing-Anbieter ausben. Neben diesen selbstbezogenen Prferenzen wird aufgezeigt, dass ebenso soziale und ethische Motivationen in den Bedrfnisstrukturen der Sharing-Geber und -Nehmer zu finden sind. In der Gesamtbetrachtung aller Beitrge wird deutlich, dass Sharing als konomische Austauschpraxis in einem Spannungsfeld von individueller Nutzenorientierung und Gemeinwohlorientierung liegt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden im Rahmen des Konzepts der strategischen Marketingplanung Handlungsimplikationen fr Unternehmen sowie gesellschaftliche Akteure aufgezeigt.Dabei wird deutlich, dass mgliche Manahmen als andauernde Aufgabe systematisch geplant, umgesetzt und kontrolliert werden sollten, wenn gesellschaftliche Herausforderungen im Kontext der Nachhaltigkeit gelst werden sollen.
Titel
Konsumentenverhalten in der Sharing Economy
Untertitel
Analysen ausgewählter Einflussfaktoren auf das Sharingverhalten
EAN
9783748905721
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
08.06.2020
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Anzahl Seiten
218
Größe
H21mm
Lesemotiv