Das Prequel zur Brautschau-Saga: Der Weg, der in den Tag führt Buch Eins - Karukora Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen. Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will. Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des Namenlosen, des grausamen Herrschers von Karukora, in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen. Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt? Spannende Abenteuer und Märchen wie aus 1001 Nacht. Buch 1 der Trilogie »Der Weg, der in den Tag führt«

Nikolaus Klammer erblickte am 10. Februar 1963 das Licht dieser besten aller Welten. Er übt den Beruf des Geschichtenerzählers aus, seit er sprechen kann - also schon eine lange, lange Zeit. Er lebt und schreibt im verträumten Diedorf bei Augsburg, ist seit über dreißig Jahren glücklich verheiratet und hat zwei inzwischen erwachsene Söhne, die längst auf eigenen Füßen stehen.

Das Prequel zur Brautschau-Saga:
Der Weg, der in den Tag führt
Buch Eins - Karukora

Sechstausend Jahre sind vergangen, seit sich die hochentwickelte Kultur der Vorgänger in ihrer Hybris selbst vernichtet hat. Obwohl viele Länder der Welt dabei vollkommen zerstört wurden und die heute unbetretbaren Jenseitigen Lande im Westen bilden, sind die Vorgänger für die heutigen Völker nur mehr eine vage Erinnerung und ihr enormes technisches Wissen ist fast vollkommen vergessen. Allein Märchen und Sagen erzählen von ihnen und ihren Geheimnissen.

Doch noch immer kämpfen uralte Roboterarmeen und Kriegsmaschinen östlich der großen Wüstenstadt Karukora in einer gewaltigen Schlacht, die nicht enden will.

Gibt es eine alte Landkarte, die durch diese Ebenen des Ewigen Krieges nach Pardais, der Stadt des Friedens, führt? Der alte Märchenerzähler Alis ist davon überzeugt. Er gerät auf der Suche nach ihr zusammen mit seinem Enkel Selin, dem Kaufmann Juel und dem jungen Mönch Sahar am Hof des Namenlosen, des grausamen Herrschers von Karukora, in ein Kesseltreiben aus Intrigen, Verschwörungen und finsteren Mordplänen.

Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich wirklich hinter dem Weg, der in den Tag führt?

Spannende Abenteuer und Märchen wie aus 1001 Nacht.

Buch 1 der Trilogie »Der Weg, der in den Tag führt«



Autorentext

Nikolaus Klammer, geboren 1963 in Augsburg, ist ein deutscher Schriftsteller. Seit vielen Jahren bereichert er die literarische Landschaft mit Werken, die sich durch stilistische Vielseitigkeit, feinsinnigen Humor und tiefgründige Gesellschaftsbeobachtungen auszeichnen. Er veröffentlichte Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen, Essays und Glossen, oft mit einem Hang zum Absurden und Skurrilen. Neben seiner Tätigkeit als Autor betreibt Klammer den Literaturblog "Aber ein Traum", auf dem er eigene Texte sowie Rezensionen und literarische Experimente veröffentlicht. Sein schriftstellerisches Schaffen ist geprägt von sprachlicher Präzision und einer Vorliebe für ungewöhnliche Perspektiven.



Leseprobe

Prolog

DER GRÖSSTE PECHVOGEL VON ALLEN

Der Mönch rutschte auf den glitschigen Fliesen aus und stolperte ungeschickt einen Schritt nach hinten. Er wäre fast rückwärts in das trübe, eiskalte Wasser des Kavernen-Sees gestürzt, aber diese unwillkürliche Bewegung rettete ihm für den Moment das Leben.

Seine plötzlich wie aus dem Nichts aufgetauchte, von Kopf bis Fuß in eng anliegenden, nachtblauen Stoff gehüllte Widersacherin - die auch ihr Gesicht hinter einem Schleier verbarg, der nur ihre zu einem schmalen Schlitz zusammengekniffenen Augen preisgab -, verfehlte ihn so knapp, dass er ihre Mordklinge durch die Luft pfeifen hörte. Die scharfe Waffe hinterließ auf Brusthöhe einen langen, queren Schnitt in der grauen Mönchskutte und kratzte auch über das raue Büßerhemd aus kratzigem Hanf, das er darunter trug - aber sein erschrockenes Zurückweichen hatte ihn zumindest für den Augenblick davor bewahrt, mit durchschnittener Kehle in den Katakomben zu enden.

Meister Adelf von Süderbal aus der Gemeinschaft der leidenden Gene keuchte angsterfüllt. Er konnte seinen Herzschlag an einer Ader auf seinem nackten Schädel pochen fühlen. Im Schein der Öllampen, die den Rand des Wasserreservoirs mit trübem Licht nur schlecht ausleuchteten, musterte er seine Gegnerin, die er um mehr als eine Haupteslänge überragte. Adelf war vollkommen arglos in ihren Hinterhalt getappt, denn er hatte nicht geahnt, dass sie ihren Verfolger längst wahrgenommen und nur auf eine Gelegenheit gewartet hatte, ihn hier in diesen Katakomben unter dem Palast, in denen es keine Zeugen gab, zu überrumpeln. Die vermummte Angreiferin zischte etwas, das wie ein Fluch oder eine Beschwörung klang. Dann kauerte sie sich etwas zusammen und bereitete ihren nächsten Angriff vor. Sie wirkte auf den Mönch Adelf wie eine giftige Viper, die kurz vor dem Zubeißen war. Doch der waffenlose Mann aus dem fernen Italmar, dem mit Bedauern seine Pistole einfiel, die nutzlos in einer Schreibtischschublade seines Arbeitszimmers lag, war nicht vollkommen wehrlos. Obwohl der erst kürzlich akkreditierte Botschafter Italmars in der Wüstenstadt Karukora seine gymnastischen Übungen in den letzten Jahren etwas hatte schleifen lassen, war er seinem alten Meister Johsefar, der ihn zu einem täglichen Kampftraining gezwungen hatte, zutiefst dankbar, denn er war dadurch nicht das leicht zu besiegende Opfer, das eine Gegnerin erwartet hatte.

In einer fließenden und kaum fürs Auge eines Beobachters wahrnehmbaren Bewegung sprang die Angreiferin mit ausgestrecktem Arm nach vorne, um Adelf ihren Dolch zwischen die Rippen zu treiben. Aber diesmal war der Mönch auf ihre Attacke vorbereitet und das Überraschungsmoment war auf seiner Seite. Er wich mit einer halben Drehung geschickt zur Seite aus, während er mit der Handkante nach dem Handgelenk seiner Gegnerin schlug und dabei einen Fuß herumwirbeln ließ, dessen Spitze sie direkt in der Kniekehle traf. Es gelang ihm zwar nicht, seiner Gegnerin die Waffe aus der Hand zu schlagen, aber unter seinem schmerzhaften Tritt knickte sie ein und fiel mit ihren Knien auf die schmierigen und feuchten Steinplatten. Nun war sie an der Reihe, erstaunt zu keuchen. Sie wedelte mit ihrem Dolch hin und her, um zu verhindern, dass der Mönch sie mit einem weiteren Tritt oder Schlag endgültig aus dem Gleichgewicht brachte und zu Boden zwang und kam mit einer Körperrolle wieder zum Stehen.

Doch es lag nicht in der Absicht von Adelf, sie weiter zu attackieren. Ihm war klar, dass ihn bisher nur ein Zufall davor bewahrt hatte, ihre vermutlich vergiftete Klinge zu schmecken und aus leidvoller Erfahrung wusste er, dass das Glück niemals lange auf seiner Seite war. Deshalb nutzte er die Gelegenheit zur Flucht, die sich ihm durch die Verwirrung seiner Gegnerin bot. Er drehte sich herum und rannte los, war b

Titel
Der Weg, der in den Tag führt
Untertitel
Buch 1 - Karukora
EAN
9783746701479
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
1 bis 18 Jahre
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
20.02.2018
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
1.41 MB
Anzahl Seiten
360
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
Auflage
8. Aufl.