Das AgroModell Marienborn ist ein Modell zur Simulation betrieblicher Produktionsprozesse in beliebigen Ackerbaubetrieben. Im AgroModell werden vom Modellanwender - analog zum computergesttzten Modell Cashplan des Instituts fr Betriebslehre der Agrar- und Ernhrungswirtschaft der Justus-Liebig-Universitt Gieen - zu vorhandenen Produktionsstellen die Produktionsfaktoren festgelegt. Unterschiedlich - und somit Gegenstand dieser Arbeit - werden die erzeugten Produkte behandelt. Das Simulationsprogramm AgroModell Marienborn erzeugt die OUTPUTS mit Hilfe von Produktionsfunktionen, whrend sie fr das Modell Cashplan als exogene Daten eingegeben werden mssen. Eine besondere Eigenschaft der im AgroModell verwendeten Produktionsfunktionen ist ihre groe Variabilitt. Sie erlaubt es den Modell-Administratoren ohne viel Aufwand, Vernderungen an den Produktionsfunktionen vorzunehmen, so dass die Erwartungswerte an die neuesten Erkenntnisse aus Theorie und Praxis des Ackerbaus angepasst werden knnen. Mathematisch gesehen gelten die verwendeten Produktionsfunktionen als gewichtete Minimum-Funktionen. Auf den Einsatz der klassischen Produktionsfunktionen aus frheren Simulationsmodellen, die sich nach den Gesetzen des abnehmenden Ertragszuwachses verhalten, wurde im AgroModell bewusst verzichtet, da die Festlegung der Parameter als sehr aufwendig gilt. Gleichzeitig sind die daraus entstehenden Ergebnisse kaum nachvollziehbar. Ziel der Entwicklung des AgroModells ist es, eine mglichst realittsnahe Simulation von Ackerbaubetrieben zu ermglichen, in der ein lernender Student oder angehender Betriebsleiter die Mglichkeit erhlt, sich mit den betrieblichen Notwendigkeiten auseinander zusetzen. Selbstverstndlich stehen dem Modellanwender dabei alle Plan-Kostenrechnungen zur Verfgung