Vom Mond kehrte Glen Runciter nur als Toter zurück. Aber wer schreibt dann die Botschaften auf Streichholzbriefchen und aufgerissenen Zigarettenpackungen? Die Dinge haben sich selbständig gemacht, sie reisen in ihre eigene Zeit zurück das Auto ist ein Modell aus den Dreißigern, der Fahrstuhl aus den Zwanzigern. Und was soll Ubik sein Biermarke, Pfandhaus oder Raumspray? Oder ist Ubik die Rettung gegen den Zerfall der Realität? Mit unseren simulierten Wirklichkeiten und virtuellen Wahrnehmungen waren wir Ubik (1969) nie näher als heute. Dick lässt Raum- wie Zeitblasen platzen und stellt so die Existenz einer durchgängigen Realität in Frage.

Autorentext
Philip K. Dick hat die Science-Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: »Blade Runner«, »Minority Report«, »Total Recall«, »Impostor«, »Paycheck«, »Der dunkle Schirm« all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von »Blade Runner«.
Titel
Ubik
Untertitel
Roman
Übersetzer
EAN
9783104027272
ISBN
978-3-10-402727-2
Format
E-Book (epub)
Herausgeber
Veröffentlichung
25.09.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
4.49 MB
Anzahl Seiten
224
Jahr
2014
Untertitel
Deutsch
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv