Raus aus dem Büro, rein in die Fabrik Termindruck, Meetings, administrative Tätigkeiten und lästiger E-Mail-Verkehr sind nur einige Gründe, weshalb viele Führungskräfte nicht dort sind, wo sie eigentlich sein sollten am Ort der Wertschöpfung. In der Produktion. Die Folge: Führung erfolgt vom Büro aus anstatt direkt in der Fabrik. Auf der Strecke bleibt die Produktivität, Abweichungen vom definierten Standard werden nicht erkannt, Probleme nicht nachhaltig gelöst.

Die Neuerscheinung wendet sich an Führungskräfte in produzierenden Unternehmen, die den nächsten Schritt in Richtung Lean Transformation gehen möchten.

Vorwort
Vorwort zur NeuauflageAls ich 2009 dieses Buch geschrieben habe, standen an dieser Stelle Aussagen,die mir als Lean-Berater in Industrieunternehmen regelmäßig begegnet sind:Dieses Konzept ist nur was für die Automobilindustrie.Das haben wir schon versucht.Unser Unternehmen ist anders.Das Projekt versandet eh', das sitze ich aus.Wieso machen meine Mitarbeiter nie, was ich ihnen sage?Ich kann nichts delegieren; meine Aufgaben kann kein anderer übernehmen.Mein Vorgesetzter hat keine Ahnung von dem, was ich hier mache.Es gibt zu wenig Unterstützung von meinen Vorgesetzten.Was meine Rolle ist, weiß ich eigentlich gar nicht so genau.Ich bekomme zu wenige Informationen.Diese Informationsflut kann ich gar nicht verarbeiten.Das mit den Standards funktioniert bei uns nicht.Na klar ist das Problem behoben. Die Maschine läuft doch wieder.Wer am lautesten schreit, bekommt Hilfe.Diese Daten müsste es im ERP-System geben, aber die sind meistens nichtaktuell.Ich laufe ständig mit irgendwelchen Zetteln in der Gegend herum.Ich weiß morgens nicht, wie der Tag verläuft.Nach meinem Rundgang durch die Produktion verbringe ich den Rest des Tagesam PC.Dafür haben wir keine Zeit. Wir sitzen den ganzen Tag in Besprechungen.Mein Verleger hat mich gefragt, ob diese Aussagen noch aktuell seien. Es wirdSie nicht überraschen, dass sie nach sieben Jahren nach wie vor repräsentativsind. Eine Vielzahl erfolgreicher Umsetzungsprojekte quer durch alle Branchenzeigt: Diese Bedenken sind auf rationaler Ebene einfach aufzulösen. Schwierigersind die Hürden auf emotionaler Ebene zu überwinden. Aber auch diesesind zu meistern - wenn Sie über das nötige Handwerkszeug verfügen. WennSie wissen möchten, wo und wie Sie in Ihrem Unternehmen erfolgreich ansetzenkönnen, lade ich Sie zum Lesen dieses Buches ein.Stuttgart, im Dezember 2016Remco Peters

Autorentext
Remco Peters studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Groningen (Niederlande). Seit 18 Jahren ist er als Trainer, Berater und Coach in namhaften internationalen Industrieunternehmen tätig. Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen darin, Unternehmen und Führungskräfte im Veränderungsprozess einer Lean Transformation zu begleiten. Seit 2013 ist Remco Peters für die Staufen AG als Partner tätig und verantwortet das Themenfeld Lean Leadership und Shopfloor Management. Sein Motto: Know-why geht vor Know-how.

Klappentext

"Raus aus dem Büro, rein in die Fabrik" Termindruck, Meetings, administrative Tätigkeiten und lästiger E-Mail-Verkehr sind nur einige Gründe, weshalb viele Führungskräfte nicht dort sind, wo sie eigentlich sein sollten - am Ort der Wertschöpfung. In der Produktion. Die Folge: Führung erfolgt vom Büro aus anstatt direkt in der Fabrik. Auf der Strecke bleibt die Produktivität, Abweichungen vom definierten Standard werden nicht erkannt, Probleme nicht nachhaltig gelöst. Das muss nicht so sein, so die Meinung des Autors Remco Peters. In seinem Buch ,Shopfloor Management' präsentiert er seinen Lösungsansatz. Shopfloor Management ist für Peters in erster Linie ein Führungsinstrument. Und wie jedes Instrument ist es nur so gut wie derjenige, der es bedient. Aus diesem Grund steht die Führungskraft als aktiv Ausführender im Zentrum. Um produzierende Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten, darf Führung nicht vom Büro aus erfolgen. Sie muss direkt in der Fabrik stattfinden. Nur dann lässt sich eine höhere Produktivität erzielen. Mit dem Rückenwind zahlreicher Umsetzungsprojekte knüpft Peters in dieser zweiten aktualisierten Auflage an aktuelle Entwicklungen in der Praxis an. Ein besonderes Highlight ist das Kapitel zum Thema Lean Leadership. Shopfloor Management, davon ist der Autor überzeugt, kann zur Keimzelle eines unternehmensweiten, schlanken Führungssystems werden.



Zusammenfassung
"Raus aus dem Büro, rein in die Fabrik" Termindruck, Meetings, administrative Tätigkeiten und lästiger E-Mail-Verkehr sind nur einige Gründe, weshalb viele Führungskräfte nicht dort sind, wo sie eigentlich sein sollten am Ort der Wertschöpfung. In der Produktion. Die Folge: Führung erfolgt vom Büro aus anstatt direkt in der Fabrik. Auf der Strecke bleibt die Produktivität, Abweichungen vom definierten Standard werden nicht erkannt, Probleme nicht nachhaltig gelöst. Das muss nicht so sein, so die Meinung des Autors Remco Peters. In seinem Buch 'Shopfloor Management' präsentiert er seinen Lösungsansatz. Shopfloor Management ist für Peters in erster Linie ein Führungsinstrument. Und wie jedes Instrument ist es nur so gut wie derjenige, der es bedient. Aus diesem Grund steht die Führungskraft als aktiv Ausführender im Zentrum. Um produzierende Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten, darf Führung nicht vom Büro aus erfolgen. Sie muss direkt in der Fabrik stattfinden. Nur dann lässt sich eine höhere Produktivität erzielen. Mit dem Rückenwind zahlreicher Umsetzungsprojekte knüpft Peters in dieser zweiten aktualisierten Auflage an aktuelle Entwicklungen in der Praxis an. Ein besonderes Highlight ist das Kapitel zum Thema Lean Leadership. Shopfloor Management, davon ist der Autor überzeugt, kann zur Keimzelle eines unternehmensweiten, schlanken Führungssystems werden.

Leseprobe
Vorwort zur Neuauflage Als ich 2009 dieses Buch geschrieben habe, standen an dieser Stelle Aussagen, die mir als Lean-Berater in Industrieunternehmen regelmäßig begegnet sind: Dieses Konzept ist nur was für die Automobilindustrie. Das haben wir schon versucht. Unser Unternehmen ist anders. Das Projekt versandet eh', das sitze ich aus. Wieso machen meine Mitarbeiter nie, was ich ihnen sage? Ich kann nichts delegieren; meine Aufgaben kann kein anderer übernehmen. Mein Vorgesetzter hat keine Ahnung von dem, was ich hier mache. Es gibt zu wenig Unterstützung von meinen Vorgesetzten. Was meine Rolle ist, weiß ich eigentlich gar nicht so genau. Ich bekomme zu wenige Informationen. Diese Informationsflut kann ich gar nicht verarbeiten. Das mit den Standards funktioniert bei uns nicht. Na klar ist das Problem behoben. Die Maschine läuft doch wieder. Wer am lautesten schreit, bekommt Hilfe. Diese Daten müsste es im ERP-System geben, aber die sind meistens nicht aktuell. Ich laufe ständig mit irgendwelchen Zetteln in der Gegend herum. Ich weiß morgens nicht, wie der Tag verläuft. Nach meinem Rundgang durch die Produktion verbringe ich den Rest des Tages am PC. Dafür haben wir keine Zeit. Wir sitzen den ganzen Tag in Besprechungen. Mein Verleger hat mich gefragt, ob diese Aussagen noch aktuell seien. Es wird Sie nicht überraschen, dass sie nach sieben Jahren nach wie vor repräsentativ sind. Eine Vielzahl erfolgreicher Umsetzungsprojekte quer durch alle Branchen zeigt: Diese Bedenken sind auf rationaler Ebene einfach aufzulösen. Schwieriger sind die Hürden auf emotionaler Ebene zu überwinden. Aber auch diese sind zu meistern wenn Sie über das nötige Handwerkszeug verfügen. Wenn Sie wissen möchten, wo und wie Sie in Ihrem Unternehmen erfolgreich ansetzen können, lade ich Sie zum Lesen dieses Buches ein. Stuttgart, im Dezember 2016 Remco Peters

Inhalt
Der Inhalt auf einen Blick Vorwort Geleitwort Kapitel 1 Zukunft der Fabriken Auf dem Weg zum Lean Enterprise' Kapitel 2 Das Bild klar vor Augen Den Zielzustand d…
Titel
Shopfloor Management
Untertitel
Führen am Ort der Wertschöpfung
EAN
9783932298622
ISBN
978-3-932298-62-2
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
01.12.2016
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
4.49 MB
Anzahl Seiten
160
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Auflage
2. aktualisierte Auflage
Lesemotiv